Interview mit Daniel Feyler zum (equity based) Crowdfunding für Hennem auf startnext

Hennem

Klaus-Martin Meyer: Daniel, Du bist Geschäftsführer der Hennem GmbH. Könntest Du Dich und Euer Startup bitte kurz vorstellen?

Daniel Feyler: Sehr gerne. Mein Name ist Daniel Feyler, ich bin 32 Jahre alt und habe nach meinem Studium knapp sechs Jahre Erfahrungen in der Finanzbranche sammeln können, u.a. als Vorstand oder in Marketingfunktionen. Mit Hennem programmieren wir nun Deutschlands erstes, auf objektiven DIN-Standards basierendes Online-Beratungstool für Versicherungen und machen den Bürger somit mündig und unabhängig von Versicherungsvertretern. Mit Hilfe des Tools erfährt unser Kunde, wissenschaftlich fundiert, welche Versicherungen er überhaupt benötigt und in welcher Reihenfolge. Unsere Vergleichsrechner wiederum, im zweiten Schritt, basieren nicht nur auf dem bekannten Preis-Ranking, sondern erstmals auch auf Qualitäts-Standards deutscher Verbraucherschützer! Unser Produkt wird abgerundet durch ein umfangreiches Informationsportal, auf dem wir dem Besucher u.a. anhand kurzer Erklärvideos diverse Versicherungsfragestellungen nahebringen werden.

Klaus-Martin Meyer: Welche Rolle spielt die Erklärungsbedürftigkeit des Geschäftsmodell bei der Entscheidung für ein Crowdfunding?

Daniel Feyler: Die Tatsache, dass ein Geschäftsmodell erklärungsbedürftig ist macht es sicherlich nicht leichter, ein Crowdfunding durchzuführen. Es hat für uns also eine große Herausforderung dargestellt, die drei Säulen unseres Geschäftsmodells (Online-Selbstberatungstool, verbraucherschutzorientierter Vergleichsrechner und umfangreiches Informationsportal) treffsicher herüberzubringen. Aber ich denke unser Crowdfunding-Video, welches auch unter www.Hennem.de zu finden ist sowie unsere grafisch untermalten Erklärungen bei Startnext, haben diese Aufgabe ganz gut gemeistert.

Klaus-Martin Meyer: Im Bereich der (equity based) Crowdfundings war Startnext bisher noch nicht die Plattform der Wahl. Warum arbeitet Ihr mit Startnext?

Daniel Feyler: Das ist absolut richtig. Startnext ist historisch nicht für diesen Bereich bekannt gewesen und baut ihn erst seit einigen Monaten auf. Startnext ist aber wiederum die Anlaufstelle schlechthin für Projekte mit einem Social Impact. Und unsere Mission ist es, Gewinne zu erwirtschaften, indem wir eine positive Veränderung für den Bürger in die Wege leiten. Daher war Startnext ein sehr guter Partner für uns.

Klaus-Martin Meyer: In was genau investiert der Anleger. Was für ein Beteiligungs-Vehikel wird angeboten?

Daniel Feyler: Wir haben uns für ein klassisches partiarisches Nachrangdarlehen entschieden, bei dem der Anleger neben einem „Festzins“ von 6 % auch über einen Bonuszins an unseren Gewinnen beteiligt wird. Weniger klassisch ist hingegen, dass wir unseren Anlegern den Zins nicht erst kumuliert zum Laufzeitende auszahlen werden, sondern jährlich.

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluss die Frage: Warum ist ein Investment in Hennem für den Investor eine gute Idee?

Daniel Feyler: Ich denke Hennem ist sehr spannend, weil wir zwei wichtige Komponenten vereinen: Einerseits haben wir eine innovative Idee und ein stark skalierbares Geschäftsmodell mit großem Potential. Und andererseits ein Investment mit gesellschaftlichem Mehrwert, da wir den Bürger unabhängig von Versicherungsvertretern machen wollen und für lange benötigte Transparenz sorgen werden.

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