Crowdcube führt Mini-Bonds ein

crowdcube

Wie Crowdcube per Mail gestern Abend um 22:23 Uhr mitteilte, schickt man sich,nach der “Revolutionierung” der Finanzierung des Startup-Business nun an, auch die Finanzierungsmöglichkeiten bereits etablierter Firmen zu verbessern, indem man die “Crowdcube Mini-Bonds” ins Rennen schickt. Mit Hilfe dieser Bonds sollen sich Firmen bei der Crowd finanzieren können, die >= 1 Millionen GBP suchen. Das Marktvolumen von solchen Mini-Bonds wird bis zum Jahr 2017 auf 8 Milliarden GBP geschätzt (ausgehend von 1 Milliarde in 2013).

Für Firmen war die Aufnahme solcher Bonds in der Vergangenheit nach Angaben von Crowdcube bisher meist recht teuer, weil oftmals Vorabgebühren von > 100.000 GBP fällig wurden. Crowdcube will die Kosten und die “Schmerzen”, die mit der Ausgabe verbunden waren, deutlich senken.

Die Eigenschaften dieser Bonds werden von der Plattform wie folgt zusammengefasst:

-Debt rather than equity investments
-Investors lend money to more establish brands and receive interest typically between 6-8% p.a.
-The initial investment is repaid at the end of the period
-The minimum raise will be £1m
-Investor capital is at risk; mini-bonds are unsecured, non-convertible, non-transferable

Der Schritt von Crowdcube ist zu begrüßen. Damit schließt man sicherlich einerseits eine Lücke im Angebotsportfolio. Andererseits reagiert man sicher auf die Konkurrenz, denn auf der neuen Plattform von Ex-Deutschbankerin and “City Wonderwoman” Nicola Horlick Money & Co. ist man mit ähnlichen Produkten in eben der genannten Größenordnung erfolgreich an den Start gegangen.

Auf jeden Fall könnte das genannte Produkt Crowdcube helfen, die im März bereits einmal erreichte Profitabilität der Plattform schneller nachhaltig zu erreichen und zu bestätigen. Für den Anleger kommt eine weitere, vermutlich risikoärmere Anlageoption hinzu.

Markiert mit , .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Schreibe einen Kommentar