„Wir werden auch nach Abschluss des Fundings jeden einzelnen Investor über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten.“ – Interview zum Crowdfunding für VON WILMOWSKY mit Moritz von Wilmowsky

vonwilmowskyKlaus-Martin Meyer: Herr von Wilmowsky, Sie sind Geschäftsführer der Firma VON WILMOWSKY. Könnten Sie Ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Moritz von Wilmowsky: VON WILMOWSKY ist der führende Onlineshop für Manufaktur-Sofas. Unsere Kunden können nach ihren Design-Wünschen ihre Sofas bei uns online gestalten und wir fertigen sie dann an unseren europäischen Manufaktur-Standorten. Mit diesem Konzept machen wir handgefertigte Qualität und begeisterndes Design aus Europa wieder bezahlbar.

Klaus-Martin Meyer: Aktuell führen Sie via Seedmatch ein Crowdfunding durch. Welche Argumente haben zu diesem Funding geführt?

Moritz von Wilmowsky: Wir sehen große Vorteil beim Crowdinvesting gegenüber anderen Finanzierungsformen. Die Crowd-Investoren erhalten durch das attraktive Vorteils-Programm für Investoren bis zu 90% ihres Investments in Form von Gutscheinen zurück. Die Gutscheine können die Investoren, Ihre Familie und Freunde nutzen. Dadurch generiert die Crowd und wir als Unternehmen eine WIN/WIN-Situation. Die Kundenakquisitionskosten werden nicht (wie heute) an Google gezahlt, sondern mit den Gutscheinen an die Crowdinvestoren. Dadurch entsteht ein viraler Marketing-Effekt. Das wiederum erhöht den Wert des Unternehmens und damit auch den Wert des Investments. So etwas kann nur Crowdinvesting leisten!

Klaus-Martin Meyer: Bei 3 Millionen Euro Umsatz und (via man aus den Rabatten für die Investoren ablesen kann) offenbar attraktiven Margen stellt sich die Frage, ob ein Crowdfunding überhaupt notwendig ist. Wäre ein seriöses Wachstum nicht aus dem Cashflow möglich?

Moritz von Wilmowsky: Die erste Start-up-Phase haben wir durch die Gründer und Business Angels finanziert und sind dann aus dem Cash-Flow gewachsen. Jetzt sind wir an dem Punkt, wo der Markt mit zuletzt 40% Wachstum stark an Dynamik gewinnt. Aus unserer optimalen Ausgangsposition heraus wollen wir jetzt das Wachstumspotential voll ausschöpfen und VON WILMOWSKY nachhaltig als führenden Online-Shop für Manufaktur-Sofas etablieren. Daher wollen wir jetzt weitere Finanzmittel aufnehmen, um die notwendigen Investitionen in Marketing, Online-Shop Optimierungen und den Ausbau des Produkt-Portfolios zu stemmen.

Klaus-Martin Meyer: Wie beurteilen Sie insgesamt den Aufmerksamkeitseffekt aus dem Funding im Hinblick auf den Bekanntheitsgrad von vonWilmowsky.com. Gibt es da bereits jetzt Indikationen?

Moritz von Wilmowsky: Da das Funding erst seit kurzem läuft, können wir diesbezüglich noch keine relevanten Rückschlüsse ziehen. Wir sehen bereits eine starke Zunahme der Website-Besucher. Wir können jedoch sagen, dass wir von den Investoren bereits positives Feedback erhalten haben. Die ersten Gutscheine wurden auch schon eingelöst und die neuen Kunden freuen sich schon auf ihre Sofas.

Klaus-Martin Meyer: Bei nicht wenigen Startups sind die Crowdinvestoren nach dem Funding latent enttäuscht über die Kommunikation der Firmen mit den Investoren. Haben Sie sich bereits Gedanken über die Ausgestaltung des Investor Relation-Gedankens in Ihrer Firma gemacht?

Moritz von Wilmowsky: Wir werden auch nach Abschluss des Fundings jeden einzelnen Investor über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Uns ist ein gutes Verhältnis zu Investoren, die unsere Werte und Visionen teilen, besonders wichtig. Schließlich ist jeder der Crowd-Investoren ein wichtiger Botschafter unseres Unternehmens. Eine Investoren-Kommunikation ist heute bereits fester Bestandteil bei uns, da wir monatlich gegenüber unseren bisherigen Business Angels – alles erfahrene Unternehmer – ein Reporting abliefern sowie in einem monatlichen Beirats-Meeting die Entwicklung des Unternehmens aufzeigen.

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