Balderton investiert 3,8 Millionen GBP in Crowdcube

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Balderton Capital – ein VC für Early Stage und Series A Fundings – investiert in einer Series B Finanzierung 3,8 Millionen GBP in die britische CF-Plattform Crowdcube. Dies wurde den Aktionären in einer Email am späten Mittwoch Abend bekannt gegeben. Neben Beispielen wie Zopa, Nutmeg und GoCardless investiert Balderton damit einmal mehr im FinTech-Sektor. Die aktuelle Finanzrunde soll insgesamt 5 Millionen GBP betragen. Die verbleibenden 1,2 Millionen werden der Crowdcube-Crowd ab kommenden Dienstag zu gleichen Konditionen (zu denen bis dato nichts bekannt gegeben wurde) angeboten.

Tim Binding – General Partner bei Balderton äußert sich wie folgt zu dem Investment: “We love the way Crowdcube is disrupting and democratising investment into businesses seeking growth finance; Balderton is always looking to support new approaches to traditional financial services, and Crowdcube’s trailblazing model makes investment accessible, affordable and transparent.

Auch Crowdcube selber zeigte sich hoch erfreut über den Einstieg von Balderton. Nach OurCrowd im April ist die genannte Kapitalerhöhung die zweite nennenswerte Runde bei führenden CF-Plattformen in Europa, wenngleich OurCrowd deutlich mehr Kapital aufnahm.

Crowdcube will mit den zusätzlichen Finanzmitteln weiter expandieren, zudem soll die Servicequalität für Investoren und Kapital suchende Unternehmen verbessert werden. Crowdcube verweist auf schon jetzt attraktive Margen. Nichts desto trotz musste für das letzte Jahr ein Verlust von mehr als 574.000 GBP verbucht werden.

Dieser Tage konnte Crowdcube die Erreichung signifikanter Meilensteine bekannt geben:

– 30 Millionen GBP realisiertes Fundingvolumen
– davon 15 Millionen GBP in 2014
– 80.000 registrierte Investoren

Mit den neuen Finanzmitteln kann das Wachstum sicherlich beschleunigt werden. Für die Aktionäre bleibt zu hoffen, dass das Geld mit Bedacht ausgegeben wird und nicht zu einer übertriebenen personellen Expansion führt. Bei diversen CF-Plattformen und so auch bei Crowdcube ist der interessierte Beobachter sich nicht sicher, ob man die Personalstärke für das jetzige Volumen auf den Plattformen wirklich notwendig ist.

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