Interview mit Konrad Lauten zu den Indiegogo-Aktivitäten in Deutschland

INDIEGOGOKlaus-Martin Meyer: Konrad, Du bist Marketing und Community Manager Germany für Indiegogo. Kannst Du uns etwas zu Dir und den Plänen von Indiegogo hier in Deutschland sagen?

Konrad Lauten: Indiegogo wird die Möglichkeit eröffnen, mit erfahrenen Beratern ein Konzept zu besprechen, Feedback zu bekommen und mit Kampagnen-Spezialisten zusammen zu bringen. Rundheraus: Wir sind ansprechbar und werden weiterbilden. Wissen und Spass an Projekten sind gut fürs Funding!

Klaus-Martin Meyer: Du hast selber die Plattform Inkubato betrieben und schon seit längerer Zeit auf Eis gelegt. Stand dieser Schritt schon im Zusammenhang mit Indiegogo oder waren das zwei unterschiedliche Paar Schuhe?

Konrad Lauten: Inkubato wurde letztes Jahr aufgrund von fehlender Monetarisierung vorerst beendet und sollte ein neues Konzept bekommen. Leider hat die Transition zum neuen Geschäftsführer (noch) nicht geklappt, daher liegt die Seite immer noch brach und wird wahrscheinlich auch weiterhin nicht genutzt werden.

Klaus-Martin Meyer: Kannst Du schon etwas zur aktuellen Relevanz von Indiegogo hier in Deutschland sagen?

Konrad Lauten: Indiegogo ist durch den offenen Zugang und das flexible Funding die sinnvollste und einfachste Wahl, wenn eine globale Crowd ein lokales Projekt funden und eine Community werden will. Gerne kann auf der Plattform selber nach Projekten aus Deutschland gesucht werden, da sieht man die hohe Nutzung und die breitgefächerten Projekte in all ihrer Relevanz!

Klaus-Martin Meyer: Was sind für den Rest dieses Jahres die zentralen Ziele von Indiegogo auf dem deutschen Markt?

Konrad Lauten: Wir werden Kampagnenbetreiber weiter dabei unterstützen, erfolgreiche Projekte für ihre Community vorstellen zu können. Dafür sind wir bei vielen Events, Konferenzen und Meetups und bieten Office Hours an.

Hier sind wir demnächst:
http://respawngathering.com/
http://mv.crowdday.de/

Klaus-Martin Meyer: Der Indiegogo Gründer Slava Rubin hat nicht ausgeschlossen, dass Indiegogo eines Tages seine Reichweite auch für das Thema equity based Crowdfunding nutzen könnte. Könnte dies auch für den deutschen Markt gelten?

Konrad Lauten: Das ist vorerst kein Thema.

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