Interview mit Stefan Gerth zum Fundsters-Crowdfunding für Die Bewerbungsschreiber

BewerbungsschreiberKlaus-Martin Meyer: Du bist Geschäftsführer der Firma webschmiede GmbH. Via Fundsters habt Ihr gerade erfolgreich ein Crowdfunding für die-bewerbungsschreiber.de durchgeführt. Könntest Du dich und Eure Firma bitte kurz vorstellen?

Stefan Gerth: Hallo Klaus-Martin, erst einmal danke ich Dir recht herzlich für die Möglichkeit an dieser Stelle ein Interview geben zu dürfen. Also…wir sind Die Bewerbungsschreiber, ein Startup aus Bochum. Unsere Dienstleistung umfasst das Erstellen professioneller Bewerbungsunterlagen, d.h. wir formulieren Bewerbungsschreiben und Lebensläufe, formatieren diese, verwenden dabei eigens kreierte Designvorlagen und führen bei Bedarf auch Xing- oder LinkedIn-Analysen durch, um nur einen Teil unseres Produktportfolios zu nennen.

Klaus-Martin Meyer: Die eingesammelte Summe ist absolut betrachtet noch überschaubar. Bei 12 festen und 15 freien Mitarbeitern hätte man die Stille Beteiligung vielleicht auch über Mitarbeiteranteile realisieren können. Warum ein Crowdfunding?

Stefan Gerth: Auf die Idee bin ich, ehrlich gesagt, gar nicht gekommen (Lacht), aber Spaß beiseite. Geld hätten wir mit Sicherheit auch anders und günstiger bekommen können. Wir haben jedoch vielmehr ein anderes Ziel verfolgt. Unsere Dienstleistung an sich ist noch gar nicht so bekannt. Nicht Jeder weiß, dass man sich seine Bewerbung auch professionell erstellen lassen kann. Wir haben uns von dem Crowdinvesting erhofft viele neue Fans gewinnen zu können, die unsere Idee weitertragen und uns kommunizieren. Jetzt kann ich sagen, dass dieser Ansatz der Richtige war. Neben fantastischen Investoren hatten wir außerdem sehr viel Presse und einige spannende Kooperationen bahnen sich an.

Klaus-Martin Meyer: Eine aktuelle Diskussion unter Crowdinvestoren bezieht sich auf die Kommunikation der Startups nach dem Funding. Viele Firmen scheinen sehr aktiv zu sein, solange das Funding noch läuft und verfallen danach in eine gewisse Lethargie. Was habt Ihr Euch in Sachen Investors Relation vorgenommen?

Stefan Gerth: Natürlich haben wir uns vorgenommen, dass genau das nicht passiert. Wir werden jetzt gewisse Dinge aufarbeiten, die während der Kampagne liegen geblieben sind. Aber die Kommunikation soll auch auch weiterhin wie bisher stattfinden. Das machen wir jedoch nicht um Investoren zu bespaßen, sondern einfach auch aus eigenem Interesse. Die Qualität des Feedbacks seitens der Investoren war bisher wirklich gut. Es wäre dumm, nicht auch weiterhin darauf zurückzugreifen. Ich stehe nach wie vor mit einigen Leuten in Kontakt und hoffe, dass ich das so fortführe.

Klaus-Martin Meyer: Was passiert nun, wo das Geld eingesammelt ist?

Stefan Gerth: Wir werden mit der Fundingsumme auf jeden Fall weiteres Wachstum finanzieren, d.h. wir wollen neue Marketingkanäle öffnen und zusätzliches Personal einstellen. Der erste neue Azubi ist bereits an Board, eine weitere Mitarbeitern arbeitet gerade zur Probe. Nächste Woche führe ich weitere Vorstellungsgespräche. Und einen Teil der Summe haben wir in eine tolle Domain gesteckt, das werden wir zeitnah kommunizieren.

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