Interview mit Alexander Heil zum SmartView360-Crowdfunding bei Seedmatch

smartview360Klaus-Martin Meyer: Alexander, Du bist bei SmartView360 für Sales & PR zuständig. Könntest Du dich und das Startup bitte kurz vorstellen?

Alexander Heil: Mein Name ist Alexander Heil, ich bin der kreative Kopf bei smartview360. Wir haben ein digitales Orderbook für den Fashion-Großhandel entwickelt, das Bestellvorgänge optimiert und enorme Ressourcen- und Zeiteinsparungen für mittelständische und große Modeunternehmen bringt. Die Fashionbranche ist DER Trendsetter mit einem Umsatz im Großhandel von über 40 Mrd.€, aber die Vertriebsprozesse sind eher old school. Es regieren immer noch Papier und Stift. Die Zettelwirtschaft ist zeitaufwändig und mit vielen Fehlern behaftet. Mit unserem Orderbook für iPads haben wir eine Lösung für die gesamte Fashionbranche, aber auch für viele andere Branchen entwickelt. Die ersten Erfolge und ein Umsatz von 100.000€ im letzten Jahr bestätigen uns in unserer Arbeit.

Klaus-Martin Meyer: Zur Finanzierung Eurer weiteren Entwicklung habt Ihr Euch für ein Crowdfunding entschieden bei einer vergleichsweise überschaubaren Zielsumme. Warum ein Crowdfunding und nicht z.B. eine Finanzierung mit Hilfe der „Löwen“ von Vox (oder auch anderer Angels)?

Alexander Heil: Wir finden Crowdfunding für uns am attraktivsten und freuen uns, mit Seedmatch einen so starken Partner an der Seite zu haben.

Klaus-Martin Meyer: Wenn die Zielsumme eingesammelt ist, wie lange reicht das Geld und wie sicher seit Ihr Euch, dass Euer Startup länger durchhält als kürzlich GOODZ?

Alexander Heil: Das Kapital benötigen wir, um zu wachsen und die Softwareentwicklung und den Vertrieb weiter auszubauen. Da wir schon steigende sechsstellige Umsätze und eine kleine Kostenstruktur haben, schauen wir sehr positiv in die Zukunft.

Klaus-Martin Meyer: Ein wichtiger Kritikpunkt von Crowdinvestoren nach dem Funding ist, dass – wenn die erste Begeisterung verflogen ist – die Crowd zuweilen zu spät und nur noch oberflächlich informiert wird. Was habt Ihr Euch in Sachen „(Crowd-) Investors Relation“ vorgenommen?

Alexander Heil: Das haben wir schon gehört und das finden wir schade. Wir werden eine geschlossene Gruppe auf Facebook einrichten, wo wir regelmäßig die Crowd updaten.

Klaus-Martin Meyer: Wie sieht es bezüglich der Nachrangdarlehn aus. Habt Ihr einfach das „Standardprogramm“ von Seedmatch gebucht oder habt Ihr auch mal darüber nachgedacht, echte Firmenanteile an die Crowd abzugeben für die eingenommenen Mittel?

Alexander Heil: Es gab bei Abschluss keine mir bekannte Wahlmöglichkeit. Wir stehen diesen Themen aber offen gegenüber.

Klaus-Martin Meyer: Welche Ideen habt Ihr anderseits für Eure Crowdinvestoren, wie können diese über das Finanzielle hinaus mithelfen, Euer spezifisches Geschäftsmodell zu unterstützen?

Alexander Heil: Das ist ein toller Ansatz. Wir sind über Support immer dankbar. Es fängt bei Feedback an, was auch kritisch sein darf. Wir wollen auch nach Fashion andere Branchen angehen. Wer hier tätig ist und uns Informationen und Wünsche liefern kann wäre das toll. Der Vertrieb freut sich natürlich immer über Netzwerke(r), die uns unterstützen.

Noch mehr Informationen:

 

Markiert mit .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Schreibe einen Kommentar