CircleUp schließt enge Kooperation mit Covestor

Circle UpDie amerikanische Crowdfunding-Plattform CircleUp hat eine Kooperationsvereinbarung mit dem Online-Investmentmarktplatz Covestor geschlossen. Covestor ist eine Plattform für private Investoren, die nach einem besseren Weg für ihre Investitionen suchen. Der Marktplatz bietet die Möglichkeit aktive und passive Investmentlösungen zu niedrigeren Preisen zu nutzen. Damit können auch Privatpersonen Investmentstrategien von institutionellen Investoren im eigenen Brokerage-Konto ausführen.

Zwei FinTech-Player kooperieren, Banken bleiben außen vor

Durch die Partnerschaft von CircleUp mit Covestor können die Covestor-Kunden auf der eigenen bekannten Plattform an Crowdfundings auf CircleUp teilnehmen. Die Vorteile für beide Seiten liegen auf der Hand: CircleUp erhält Zugang zu einer interessanten Kundenklientel und steigert damit die Liquidität auf dem eigenen Marktplatz, während die Covestor-Kunden Zugang zu interessanten Startups erhält.

Interessant an der Meldung zum einen, dass sich hier zwei ambitionierte Unternehmen aus dem FinTech-Sektor zusammenschließen, um sich gegenseitig zu stärken. Zum anderen sind es wieder einmal die Banken, die an der Seitenlinie stehen. Denn warum hätte nicht eine innovative Bank eine entsprechende Kooperation mit CircleUp abschließen können? Warum auch immer scheint der Markt dafür noch nicht reif zu sein?

Interessant wird ferner sein, wann ein europäischer Player sich ein Beispiel an CircleUp nimmt. Jetzt wo Bergfürst eine Bank ist und sich anschickt im Bereich Immobilien-Crowdfunding etwas zu bewegen, könnte man sich beispielsweise vorstellen, dass der eigene Aktionär – die Berliner Volksbank – zusammen mit Bergfürst die Idee von CircleUp und Covestor kopiert und in die hiesige Praxis umsetzt.

Es braucht Kooperationen dieser Art, um aus dem Crowdfunding-Markt einen Massenmarkt zu machen.

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