Bemerkenswerte Marketing-Effekte aus dem Crowdfunding für #RefuelCaterhamF1

Formel1 Crowdfunding Das auf Crowdcube laufende (reward based) Crowdfunding für das Caterham Formel1-Team hat ein bemerkenswertes Presseecho nach sich gezogen. Die Weltpresse berichtet ausführlich. Sicherlich konnte es dabei auch nicht schaden, dass Bernie Ecclestone das Crowdfunding ein “Desaster” nannte und sich sogar zu der Aussage verstieg, dass man in der Formel1 keine “begging bowls” wolle. Die Aussage ist etwas frech – um nicht zu sagen asozial – , wenn man bedenkt, dass kleine Formel1-Teams in das Business gelockt wurden mit den Zusagen, dass die Kosten begrenzt würden, was anschließend nicht passierte. Möglich, dass dies auch viele Fans motiviert, zugunsten von #RefuelCaterhamF1 am Funding teilzunehmen. In 48 Stunden stieg das Barometer auf über eine Millionen GBP, kein schlechter Anfang…

Marketing-Effekt für Crowdcube schon jetzt gigantisch

Egal wie das Funding ausgeht, Crowdcube dürfte schon jetzt der Hauptprofiteur sein. Es wurde zwar auch Kritik laut. Diese kam von Seiten, die man möglicherweise auch als Verschwörungstheoretiker bezeichnen könnte. Denn der Insolvenzverwalter von Caterham hat auch seit längerem ein Mandat für Crowdcube inne. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Wie auch immer. Weltweit bekannte Tageszeitungen wie USA Today und The Guardian berichteten über das Funding. Die Meldungen gingen über die Ticker von Reuters, so dass auch die viele kleine Zeitungen bereichtet haben werden. Fernsehstationen wie Al Jazeera oder die BBC berichteten. Von der Motorsportpresse ganz zu schweigen. Auf Twitter erschien sicher 1000fach der Hash Tag #RefuelCaterhamF1. Viele Medien und Webseiten haben auf Crowdcube verlinkt, was dem SEO-Ranking der Webseite einen immensen Schub verleihen wird, mal abgesehen von dem spontanen aber auch langjährigen Traffic, der sich darauf ergibt. Rund 5000 neue User haben sich in den zwei Tagen auf der Plattform registriert.

Aber auch für Caterham tut sich was

Laut Aussagen des Insolvenzverwalters wurde dieser am Freitag von Anfragen nicht nur von Seiten der Medien überhäuft. Die internationale Aufmerksamkeit soll dafür gesorgt haben, dass ein potentieller Investor aufgetaucht ist, der die Übernahme des Teams in Betracht zieht.

Fazit: Noch ist kein Investor eingestiegen und das Funding ist noch nicht im Ziel, aber schon jetzt belegt der ganze Wirbel, welch mächtiges Werkzeug ein Crowdfunding sein kann. Sicherlich werden ganz nebenbei Millionen von Menschen erstmalig die Vokabel gehört haben, so dass auch das Thema Crowdfunding an sich davon profitieren wird. Das Beispiel könnte eine Blaupause für weitere Anwender liefern, die über eine große Fanbase verfügen und Crowdcube dürfte dann ein erster Ansprechpartner sein. Wir bleiben dran…

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