LexShares – interessante Nischenplattform

lexshares

Die Investmentwelt hat in den letzten Jahrzehnten unzählige Varianten an durchaus kuriosen Fondkonstruktionen erdacht, so dass es kaum noch Themen gibt, in die man nicht investieren kann. Diese Entwicklung scheint nun sehr viel schneller von der Crowdfunding-Welt nachvollzogen zu werden. Und auch hier sind vermeintlich kuriose Dinge dabei.

Crowd Investments in Gerichtsverfahren

Jay Greenberg und Max Volsky haben eine Crowdfunding-Plattform namens LexShares gegründet. Auf dieser können die Crowdinvestoren gewissermaßen auf den Ausgang eines Gerichtsverfahrens “wetten”. Das heißt, die über das Crowdfunding erstandenen Anteile verbriefen ein Anrecht z.B. auf Entschädigungen, die durch das Urteil zugesprochen werden. Auf der anderen Seite erhält die Firma (die Klägerin), die das Crowdfunding durchführt finanzielle Mittel, um einen Gerichtsprozess bestreiten zu können.

Crowdfunding soll Idee zum Durchbruch verhelfen

Ein Problem für die Betreiber der Plattform könnte sein, dass diese Form der Finanzierung noch weitgehend unbekannt ist: There’s really an education gap. Investors don’t know this is an asset class they can invest in, attorneys aren’t sure how it works, and plaintiffs don’t realize it’s available.”, gab Jay Greenberg gegen über dem Boston Globe Auskunft. Da könnte eine aktive Crowd nützlich sein, um das Thema bei akkreditierten Anlegern – nur solche sind auf der Plattform aktuell zugelassen – bekannt zu machen.

Erstes Funding bereits platziert

Ein erstes Crowdfunding in Höhe von 250.000 Dollar wurde auf LexShares bereits in Gänze platziert. Zu diesem schnellen Erfolg dürfte die Aussicht auf einen Ertrag von 50 Prozent beigetragen haben. Eine hohe Rendite bei einem nicht unbeträchtlichen Risiko, denn auf hoher See und vor Gericht ist man bekanntlich in Gottes Hand.

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