Financial Times: Société Générale und Goldman Sachs flirten mit p2p-Plattform

Crowdstreet-NewsNach Angaben der Financial Times flirten u.a. die beiden Banken Société Générale und Goldman Sachs mit dem Einstieg bei Aztec Money, einer aufstrebenden p2p-Finanzierungsplattform, auf der Anleger Forderungen von Firmen aufkaufen können. Aztek Money hat seinen Sitz in Irland und operiert neben Europa auch in Afrika, Amerika und Asien. Die Plattform richtet sich an Landwirte, Produzenten und Dienstleister. Dem Vernehmen nach verweigerten die genannten Großbanken jede Stellungnahme.

Die Meldung der Financial Times kam nur einen Tag nach der News, dass mit Huffington Post Media Group auch eine bekannte Mediengruppe in das p2p-Segment eingestiegen ist. Die Firma investierte eine ungenannte Summe in die noch junge Plattform Payoff. Die Firma hatte aufhorchen im letzten Jahr lassen, weil man einen Wissenschaftler von eHarmony, einer Dating Site, abgeworben hatte, der dort für den Matching Algorithmus zuständig war.

Die erste Meldung ist sicherlich interessanter und auch wichtiger. Dennoch belegen beide News, dass der Sektor sowohl für Investoren interessant ist, deren Kerngeschäft nichts mit Finanzen zu tun hat, als auch, dass die Bankenwelt immer stärker mit den Hufen scharrt und mit einem Einstieg immer heftiger liebäugelt.

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