Interview mit Waldemar Zeiler zum einhorn-Crowdfunding auf startnext für ein faires und nachhaltiges Kondom

einhornKlaus-Martin Meyer: Waldemar, Du bist Geschäftsführer der Firma Vladiglobe Ventures. Könntest Du dich und das Startup bitte kurz vorstellen? Interessant wäre es auch, etwas über die Rolle von Klaus Richter zu erfahren.

Waldemar Zeiler: Hi Klaus, Vladiglobe ist nur meine Beteiligungsgesellschaft, viel mehr Beachtung soll das „einhorn“ hier erhalten, welches ich gemeinsam mit Philip Siefer gezaubert habe. einhorn tritt an, um Social Entrepreneurship & Skalierbarkeit zu vereinen. Mit einem alltäglichen Produkt wollen wir zeigen, dass man sehr wohl unternehmerisch groß denken kann und gleichzeitig in der Gesellschaft einen großen positiven Impact haben kann. einhorn ist dem Entrepreneur’s Pledge verpflichtet. Dieser besagt, dass alle stakeholder fair und nachhaltig behandelt werden sollen und 50% der Profite in gemeinnützige Projekte investiert werden. Klaus ist unser Freund und ein sehr wichtiger strategischer Partner. Er ist in der Kondomindustrie eine Art Legende und hilft mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung das beste, sicherste und nachhaltigste Kondom der Welt zu produzieren. Selbst die Kondomtauchanlagen baut er selbst.

Klaus-Martin Meyer: Warum ist aus deiner Sicht ein Crowdfunding das richtige Vehikel, um das Projekt nach vorne zu bringen.

Waldemar Zeiler: Crowdfunding ist ideal um zu testen, ob das Produkt vom Markt angenommen wird. Wenn es funktioniert, gibt es den Investoren bei einem Investment danach mehr Sicherheit und uns eine höhere Bewertung.

Klaus-Martin Meyer: Was waren die Gründe, die Schwarmfinanzierung über startnext abzuwickeln? Aufgrund der internationalen Ausrichtung gäbe es ja sicher aus Argumente für eine internationale Plattform…

Waldemar Zeiler: Wir wollten bewusst erstmal im deutschen Markt unsere lessons learned mitnehmen und das Produkt verbessern, bevor wir den Sprung über den Teich wagen. Das große commitment von der Geschäftsführung von startnext und deren Erfahrung mit vielen tollen social Projekten im deutschsprachigen Raum gab dann den Ausschlag.

Klaus-Martin Meyer: Die Presse ist ja schon ganz gut auf die Geschichte angesprungen. Ist das ein Selbstläufer oder habt ihr vorher systematische Hausaufgaben gemacht?

Waldemar Zeiler: Ja wir sind total begeistert von dem Ausmaß! Ein Selbstläufer ist es sicherlich nicht, da wir monatelang vorher in der Planung waren und das Video mehrmals neu gedreht haben. Den Mut außergewöhnlich vorzugehen, bereuen wir jedenfalls nicht, aber wir wussten natürlich nicht, wie die Leute es auffassen werden.

Klaus-Martin Meyer: Mit Condomi war in der Vergangenheit mal eine Condomi-Firma quasi aus dem Nichts bis an die Börse gerauscht. Was sind Eure langfristigen Ziele?

Waldemar Zeiler: Ach wenn das einhorn in jedem Land der Welt ein Zuhause finden würde, fänden wir das schon gut. Wir wollen einhorn so groß wie möglich machen, denn je mehr Umsatz wir machen, desto mehr können wir auch zurückgeben an tolle gemeinnützige Projekte. Dazu brauchen wir noch eine Menge Unterstützung unter www.startnext.com/einhorn. Vielen Dank!

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