InvestUp startet ersten “Crowdfunding-Supermarkt”

Crowdstreet-NewsWie die Financial Times mit gestrigem Datum meldete, hat die Firma InvestUp einen Crowdfunding-Supermarkt gestartet. Dieser erlaubt es den Anleger auf einer einzigen Plattform – wie in einem Supermarkt – viele verschiedene Crowdfunding-Produkte, in diesem Fall in Form der Angebote einer Anzahl von p2p-Lending Plattformen, “einzukaufen”.

Nach Angaben der Financial Times kann man aktuell auf 13 verschiedenen p2p-Marktplätzen über InvestUp agieren. Die Webseite des Aggregators selbst gibt allerdings (Stand heute) lediglich sieben Plattformen an, ohne diese zu benennen. Eine Testanmeldung der Crowdstreet-Redaktion führte leider nur zur Aufnahme auf die Warteliste.

Die Plattform ist nach Angaben der Financial Times für Anleger und Crowdfunding-Plattformen umsonst. Geld soll von Banken eingenommen werden, die Anteile an Krediten an die Crowd veräußern wollen. InvestUp gewährt also auch den traditionellen Banken einen Zugang in die schöne neue FinTech-Welt. InvestUp sieht sich als erster Aggregator im p2p-Sektor.

Nutzen für Anleger offensichtlich

Der Nutzen eines Aggregators ist für den Anleger offensichtlich. Er braucht lediglich bei einer Plattform – dem Crowdfunding-Supermarkt – ein Konto eröffnen, um bei verschiedenen Plattformen agieren zu können. Dies mindert den Aufwand des Aufbaus eines diversifizierten Portfolios dramatisch. Diese Aussage bezieht sich auf das allgemeine Risiko der Anlage als auch auf das Plattform-Risiko. Der Vorteil ist aus Sicht eines internationalen Anlegers (also einem der seinen Wohnort nicht im UK hat) noch größer, so diesem der Zugang zu InvestUp ermöglicht wird. Derartige Plattformen könnten in Zukunft großen Einfluss auf die Branche gewinnen, sofern es ihnen gelingt, eine große Nachfrage auf sich zu ziehen. Wenn dies gelingt, sollte man besser nicht darauf wetten, dass die Nutzung für alle Seiten für immer kostenlos bleibt.

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