„Das Thema Parkplatzsuche bewegt viele Menschen und ist daher prädestiniert für die Crowd.“ – Interview mit Andreas Weber (ParkingList)

parkinglistKlaus-Martin Meyer: Andreas, Du bist Geschäftsführer der Firma ParkingList BW UG. Könntest Du dich und die Firma bitte kurz vorstellen?

Andreas Weber: Mein Name ist Andreas Weber, ich bin Diplom-Kaufmann uns seit vielen Jahren in unterschiedlichen Branchen selbständig tätig unter anderem als Geschäftsführer und Projektleiter einen Webagentur. Mitte 2013 habe ich mit meinem Partner ParkingList gegründet. Wir sind ein Parkplatzportal auf dem Autofahrer schnell und einfach einen Parkplatz finden und diesen zum Teil Online reservieren und bezahlen können. Neben dem kurzfristigen Parkplatz-Sharing bieten wir auch Dauerparkplätze und Flughafenparkplätze mit Shuttle-Service an.

Klaus-Martin Meyer: Warum ist aus Eurer Sicht ein Crowdfunding der richtige Weg zur weiteren Finanzierung des Wachstums von ParkingList?

Andreas Weber: Das Thema Parkplatzsuche bewegt viele Menschen und ist daher prädestiniert für die Crowd. Darüber hinaus können wir so viele Menschen erreichen und auf unser Parkplatz-Sharing Konzept hinweisen. Crowdfunding ist ein wichtiger Bestandteil unseres Finanzierungs-Mix, der andere Finanzierungsformen aber nicht ausschließt.

Klaus-Martin Meyer: Aktuell ging auf Crowdcube das Funding für JustPark erfolgreich zu Ende. Mehr als 2900 Crowdinvestoren haben 3,7 Millionen GBP investiert. Das größte Einzelinvestment lag allein bei 500.000 GBP. Das Thema ist also offenbar „hot“. Im Lichte dieses Sachverhalts könnte Euer Funding etwas dynamischer anlaufen. Es würde ja reichen, wenn hinreichend viele der erwähnten Investoren, ihre Portfolio innerhalb des gleichen Themenbereiches diversifizieren würden. Das läge ja nahe. Warum passiert das bisher nicht

Andreas Weber: Wir denken die o.g. Investoren sind zum Größten Teil aus GB wo JustPark als Marktführer agiert. Das Thema Parkplatz-Sharing und die Bereitschaft seinen Parkplatz Online zu buchen ist in Deutschland leider noch nicht so verbreitet. Die Bereitschaft in junge nicht auf dem heimischen Markt agierende Start ups zu unterstützen ist beim Crowdfunding wahrscheinlich noch nicht so ausgeprägt.

Klaus-Martin Meyer: Interessant ist für die Leser sicher auch die Frage, warum Ihr Euch als deutsches Unternehmen mit FundedByMe eine internationale Plattform ausgewählt habt.

Andreas Weber: FundedByMe sitzt wie wir in Berlin und so war eine persönliche Kontaktaufnahme sehr einfach. Des weiteren konnten wir uns gut vorstellen unsere ersten Expansionspläne nach Österreich und der Schweiz auf Schweden auszurichten.

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluss die Frage, nach der Mittelverwendung? Was passiert mit dem akquirierten Kapital und wie lange wird es reichen?

Andreas Weber: Das Kapital ist eine erste Anschubinvestition für die nächsten 6-12 Monate für die Entwicklung der App, Weiterentwicklung von Funktionen und die Intensivierung von Marketing und Vertrieb.

Markiert mit .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Die Kommentare sind geschlossen.