Interview mit Michael Keil (CEO AQUAPRESEN Cosmetiks AG) zum aktuellen Crowdfunding auf bankless24

AQUAPRESENKlaus-Martin Meyer: Herr Keil, Sie sind Gründer der Firma AQUAPRESEN Cosmetiks AG. Könnten Sie sich und Ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Michael Keil: Ja gerne, ich komme ursprünglich aus dem großen Kanton, wie man hier zu Deutschland sagt, und habe Anfang der 2000er Jahre aktiviertes Wasser in der Landwirtschaft kennengelernt, das hat mich extrem fasziniert und ich habe angefangen, dort die Möglichkeiten zu suchen, wie es für Menschen einsetzbar ist und die Rezepte entwickelt, dies war der Anfang von Aquapresen. Aus einer Rezeptur, die hervorragende Ergebnisse erzielte, entwickelte ich nach und nach Ergänzungen für verschiedenste Anwendungsbereiche, aus einer Einzelunternehmung in der Garage, was tatsächlich so war, wurde Anfang 2012 die Aquapresen GmbH, die nun seit Februar 2015 eine AG mit 1000000 CHF Stammkapital ist. Unsere Aufgabe ist reine Naturkosmetik, die wirkt, herzustellen und zu entwickeln. Im Augenblick ist ein Vitalcenter mit der Anwendung unserer Produkte in Arbeit als Pilotprojekt.

Klaus-Martin Meyer: In Deutschland herrscht aktuell sicher das Vorurteil, dass man in der Schweiz für einen Kredit bereits Geld bekommt. Warum wollen Sie stattdessen hohe Zinsen an deutsche Anleger zahlen oder ist das Funding eine Spekulation auf einen weiteren Anstieg des Schweizer Franken?

Michael Keil: Dies ist aber eher eine Fantastenvorstellung, sie erhalten wie in anderen Ländern, wie ich weiß, von Banken gar nichts als KMU oder Start -Up, Banken kommen ihren eigentlichen Aufgaben, die Mittelständler mit Kapital zu versorgen schon lange nicht mehr nach, deswegen gibt es ja immer mehr alternative Programme, eher in der Form solcher Plattformen, oder Unternehmer helfen Unternehmern, was wir auch selber am Anfang zu unserer Freude und Erstaunen, feststellen durften. Dass wir dieses Projekt Crowdfunding angehen, ist auch eine Interesse festzustellen, ob man so als KMU mit Wachstumspotenzial Projekte wie bei uns finanzieren kann, mit Spekulation hat das nun gar nichts zu tun.

Klaus-Martin Meyer: Mein allererstes Crowfunding war ein Investment in ein Fair Trade Kosmetik Start-Up im UK. Dieses ist inzwischen pleite. Warum wird es bei Ihnen besser laufen?

Michael Keil: Weil wir schon großen Erfolg am Markt haben, nicht mehr beweisen müssen, dass unsere Produkte mehr als gut sind und wir zur Zeit weltweit die Einzigen sind, soweit ich weiß, die solche – auf Basis von aktiviertem Wasser – Produkte herstellen, wie z. B. das Quellgel, wir machen Naturkosmetik, die wirkt, probieren Sie es aus.

Klaus-Martin Meyer: Welche Risiken könnte es für die Investoren in ihrem Geschäftsfeld geben.

Michael Keil: Das Risiko einer Weltwirtschaftskrise und dass große Konzerne uns versuchen, wie in anderen Branchen auch, aus dem Weg zu räumen, dagegen haben wir uns aber denke ich schon gut aufgestellt.

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