Seedrs mit Marketing-Coup: Strategische Partnerschaft mit Andy Murray

Andy-Murray - SeedrsAuch in Sachen Marketing sind die britischen equity based Crowdfunding-Plattformen die weltweite Benchmark. Crowdcube pflasterte die U-Bahnstationen und die Taxis rund um den Finanzdistrikt der Hauptstadt mit Plakaten und Werbung zu. Für ein Formel1-Crowdfunding mutierte man kurzerhand einmalig zu einem reward based Crowdfunding-Marktplatz à la Kickstarter und heimste internationale Awareness ein und gewannt tausende neuer User. Nun gelang Seedrs ein ähnlicher Coup.

Andy Murray zieht in den Advisory Board von Seedrs ein

Andy Murray ist nicht irgend ein Sportler, mit dem Seedrs da kooperiert. Andy Murray ist der erste britische Wimbledon Sieger seit Fred Perry 1936. Er gewann die Gold-Medaille bei den Olympischen Spielen im Herren-Einzel und ist aktuell die Nummer 3 der Welt im Tennis. Kurz gesagt: Andy Murray ist eine Ikone auf der Insel. Die Sache ist also in etwa damit zu vergleichen, als wenn Boris Becker bei Companisto in den Beirat einsteigen würde, um das Management-Team strategisch zu beraten. Das wird Murray nämlich bei Seedrs tun. Nebenbei wird der Sportstar auch in Startups investieren. Dies hat er offenbar in der Vergangenheit bereits getan: “I’ve always been interested in investment, and being able to get involved in an innovative way to help support British startups really appealed to me.”

Eine Aktivität für die Zeit nach der Karriere?

Murray hat offenbar eine Nase, um seine Popularität auch für seine Investments einzusetzen. So kaufte er kürzlich das Cromlix House Hotel nahe seiner Heimat Dunblane in Schottland und feierte anschließend seine Hochzeit im Hotel. Dies blieb natürlich in der britischen Presse nicht unerwähnt. Nun haben ihn seine Investments auf Seedrs bereits in den Beirat einer der führenden Crowdfunding-Plattformen im UK geführt. Wenn das nicht ein Einstieg in ein neues Berufsfeld für die Zeit nach der Tenniskarriere ist?

Die Press ist auf jeden Fall gut angesprungen auf die Personalie. Wichtige Medien wie die BBC und The Guardian berichteten. The Courier überschrieb seinen Beitrag nicht ganz ohne Ironie: „Andy Murray looking for different type of return in business“. Das Wortspiel drängte sich natürlich auf…

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