Interview mit Jürgen Werner (Geschäftsführer und Mitinhaber von C.H.WOLF) zum Bergfürst-Crowdfunding

C.H. WolfKlaus-Martin Meyer: Herr Werner, Sie sind CEO bei C.H. Wolf. Könnten Sie sich un Ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Jürgen Werner: Ich bin Geschäftsführer und Mitinhaber von C.H.WOLF, gemeinsam mit meinem Geschäftspartner Christoph Pfeiffer. Verantwortlich bin ich für die Ideen, das Konzept der Marke, aber auch für den Vertrieb.

Wir sind ein junges Uhren-Unternehmen aus Glashütte, der Wiege deutscher Uhrmacherkunst. Wir stehen für traditionelle Wertarbeit ‚Made in Germany‘ und kombinieren diese Werte mit einem frischen Zeitgeist. Wir gehen neue Wege und arbeiten mit ausgefallenen, bereits bewährten Materialien – inspiriert durch die Luft- und Seefahrt und die Automobilbranche. Unser Uhrendesign ist ausdrucksstark – aber vor allem erzählen unsere Uhren Geschichten und sind Emotion pur. Für Menschen und Uhrenliebhaber, die Qualität wollen und auch das Besondere suchen.

Klaus-Martin Meyer: Wie verorten Sie ihre Marke im Kontext anderer Marken aus Glashütte wie Mühle, Nomos, Glashütte Original oder Lange & Söhne?

Jürgen Werner: Wir positionieren uns in einer Nische – sowohl preislich als auch mit unserem Konzept. Wir sind nicht nur Tradition und Uhrmacherkunst, wir sind nicht puristisch – sondern wir bieten ein Design mit einer klaren Formensprache, beste innere Werte, d.h. fein finissierte Werke, in Kombination mit starken Materialgeschichten. Wir wagen es, an manchen Stellen etwas lauter zu sein, verwenden beispielsweise in einer unserer PILOT Uhren Originalteile eines Anti-g-Pilotenanzugs. Grundsätzlich lassen wir uns aus der Luft-und Seefahrt sowie der Automobilindustrie inspirieren uns entwickeln innovative Technologien für die Umsetzung in unseren Uhren.

Klaus-Martin Meyer: Aktuell wollen Sie über Bergfürst mind. 500.000 Euro akquirieren. Warum gehen Sie den mühsamen Weg eines Crowdfundings anstatt einen Kredit bei der Bank aufzunehmen? Vielleicht können Sie auch etwas dazu sagen, ob ggf. auch die Plattform von Seedmatch aufgrund der geographischen Nähe zu Dresden eine Option gewesen wäre?

Jürgen Werner: Wir sind ein junges, innovatives Unternehmen, das andere Wege geht. C.H.WOLF ist überzeugend anders. So passte auch der in der Uhrenindustrie außergewöhnliche Weg zu uns, über Crowdinvesting eine Kapitalerhöhung anzugehen. Mit BERGFÜRST haben wir einen Partner gefunden, der ähnlich innovativ unterwegs ist und ein Partner, mit dem wir sofort eine gute Vertrauensbasis hatten. 500.000€ ist die sogenannte erste Schwelle des Crowdfundings, die fortgesetzt werden kann, um eine höhere Summe zu erzielen. Unser Ziel liegt deutlich im Millionenbereich.

Klaus-Martin Meyer: Was wollen Sie mit dem Geld der Crowdinvestoren anstellen? Werden Sie auch den Weg in Richtung einer Manufaktur beschreiten?

Jürgen Werner: Zunächst nutzen wir das Geld für die Anschaffung weiterer Präzisionsmaschinen, für die Erweiterung der Vertriebsstruktur sowie für innovative Marketing-Aktivitäten. Langfristig möchten wir gerne ein eigenes Werk entwickeln und zur Manufaktur werden. Das braucht jedoch noch etwas Zeit und ist aktuell nicht unsere erste Priorität.

Klaus-Martin Meyer: Spannend aus Anlegersicht und ggf. auch aus der Sicht von Uhrenfans ist die Frage, ob es für Anleger auch Vergünstigungen beim Uhrenkauf gibt.

Jürgen Werner: Für Anleger mit Investments in Höhe ab 7.000 € haben wir eine Investor’s Watch kreiert, die zum Sonderpreis von 2.000 € erworben werden kann.

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