„RETURBO ist der führende Spezialist für den E-Commerce-Zweitmarkt.“ – Interview mit Simon Schmid zum aktuellen companisto-Crowdfunding

returboKlaus-Martin Meyer: Simon, Du bist Geschäftsführer der Firma RETURBO. Könntest Du dich und die Firma bitte kurz vorstellen?

Simon Schmid: Mein Name ist Simon Schmid und ich habe RETURBO im Jahr 2010 nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der WHU – Otto Beisheim School of Management gegründet. RETURBO ist der führende Spezialist für den E-Commerce-Zweitmarkt. Mit RETURBO helfen wir Online-Händlern und Herstellen bei der Abwicklung ihrer Zweitmarktware. Neben Logistikservices erbringen wir für unsere Partner auch die Vermarktung in mehr als 30 Absatzkanälen, wodurch wir effizient mit der logistischen Herausforderung der Retouren im Online-Handel umgehen.

Klaus-Martin Meyer: Aktuell wollt Ihr bis zu zwei Millionen Euro via Companisto akquirieren. Wäre der Weg zur Bank aktuell nicht stressfreier und günstiger beim aktuellen Zinsniveau? Warum stattdessen die Ochsentour per Crowdfunding?

Simon Schmid: Zunächst einmal sehen wir es überhaupt nicht als Ochsentour, sondern haben uns ganz bewusst für eine Crowdfunding-Kampagne entschieden, weil wir uns einen regen und konstruktiven Austausch mit einer unterstützenden Crowd wünschen, um als Unternehmen noch besser zu werden. Darüber hinaus war unsere große Hoffnung, durch eine öffentliche Finanzierung unsere Bekanntheit zu steigern und neue Partner gewinnen zu können. Schon nach nicht einmal der Hälfte der Kampagnen-Laufzeit freuen wir uns sehr, dass diese Hoffnung voll aufgeht! So haben wir in den ersten Wochen bereits mehr als 100 Anfragen interessierter Kooperationspartner erhalten und stehen mit einigen auch bereits kurz vor einem Abschluss.

Klaus-Martin Meyer: In meiner Wahrnehmung ist RETURBO die Firma mit der bisher höchsten Bewertung auf Companisto. Warum ist RETURBO das viele Geld wert.

Simon Schmid: Mit RETURBO gehen wir ein riesengroßes Problem an, das wir deutlich effizienter lösen können, als es bisher in dem Markt geschieht. So konnten wir in 2015 eine Rohmarge von über 50% bei einem jährlichen Wachstum von über 100% im Zweitmarkt erzielen. Vor diesem Hintergrund und dem noch möglichen Wachstum im Zweitmarkt halten wir eine Bewertung auf Basis eines durchaus marktüblichen, zweifachen Umsatz-Multiples für sehr gerechtfertigt.

Klaus-Martin Meyer: Im Recommerce-Segment ist Größe und schnelles Wachstum sehr wichtig, denn große Player wollen große Partner. Wieviel Geld wird die Firma mittelfristig brauchen und wo sollen die Mittel her kommen?

Simon Schmid: Zunächst einmal sind wir bereits heute in der glücklichen Situation, profitabel zu arbeiten. Gleichzeitig wurden in der Vergangenheit bereits signifikante Investitionen in unsere Systeme und Infrastruktur getätigt, sodass frisches Kapital ausschließlich dem weiteren profitablen Wachstum dienen kann. In unserem Gesellschafterkreis befinden sich namhafte Investoren wie z.B. die German Startups Group oder BDMI (Bertelsmann), mit denen genauso wie mit externen Investoren eine weitere Finanzierungsrunde denkbar ist, sofern uns das vor dem Hintergrund eines noch schnelleren Wachstums als sinnvoll erscheint.

Klaus-Martin Meyer: Welche Risiken muss der Anleger beachten, wenn der sich engagiert. Welche Chancen stehen dem gegenüber?

Simon Schmid: Natürlich muss man sich bewusst sein, dass wie bei allen Formen der Investition in Startups, das Geld weg sein kann, da sich natürlich nicht alle neuen Geschäftsideen auch am Markt durchsetzen. RETURBO allerdings verfügt seit 2010 über ein bewährtes Geschäftsmodell und ist bereits im Break-Even-Bereich. Zudem wächst der E-Commerce-Markt in Deutschland und weltweit stetig und somit auch die Retouren, daher sehe ich auch unsere Wachstums- und womöglich auch Exitchancen überaus positiv.

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