RateSetter gräbt sich in weiteren Point of Sale ein

RateSetterLogoGefühlt täglich gibt es Meldungen, dass Banken, Fondgesellschaften, VCs oder Family Offices hunderte von Millionen Dollars auf Plattformen wie Lending Club und Co. ausschütten. Da fragt sich der geneigte Beobachter der Szene, wo kommen eigentlich die Kreditnehmer her, die dieses Geld ausleihen sollen. Ausschließlich auf den eigenen Marktplätze kann so viel Geld sicher nur schwer untergebracht werden. Dass dem so ist, dafür gab es in der Vergangenheit schon den ein oder anderen Fingerzeig. RateSetter lieferte die Kredite für CommuterClub und Zopa für Flowgroup-Kunden (Heizungskauf) und Uber-Fahrer (zum Autokauf).

In die gleiche Richtung zielt die jüngste Kooperation von RateSetter im UK. Die RateSetter-Kreditoption wird direkt den Kunden von eMoov angeboten. eMoov ist ein innovativer Online Immobilienmakler. Dieser hat ein vergleichsweise ungewöhnliches Preismodell. Zahlt man sofort bei Listung seiner Immobilie (bevor das Haus verkauft wurde), beträgt der Preis 594 GBP. Zahlt man hingegen nach Verkauf liegt der Preis bei 1194 GBP. Angesichts dieser Preisdifferenz kann ein Kredit also extrem viel Sinn machen.

Hier springt RateSetter ein. Da RateSetter keine Gebühren verlangt, wenn der Kredit vorzeitig zurückgezahlt wird, ist der Immobilienverkäufer zusätzlich im Vorteil. Der Kredit kann – wenn der Kaufpreis für die Immobilie geflossen ist, sofort bedient werden.

Mit Kooperationen dieser Art macht RateSetter einen wichtigen Schritt in Richtung des Mainstream-Kreditgeschäfts. Viele Kreditnehmer am Point of Sale erkennen vermutlich gar nicht, ob es sich nun um einen Standard- oder einen p2p-Kredit handelt.

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