Foodlr bietet eine individuelle Alternative zu den klassischen Lieferdiensten – Interview zum Startnext-Crowdfunding mit Mohamed Berhanu

FoodlrKlaus-Martin Meyer: Mo, Du bist einer der Macher von Foodlr. Könntest du dich und euer Startup bitte kurz vorstellen?

Mohamed Berhanu: Foodlr bietet eine individuelle Alternative zu den klassischen Lieferdiensten und ermöglicht es Privatpersonen, selbst gemachte Speisen oder Lebensmittel, anzubieten. Das können Mamas Marmelade, deftige Hausmannskost, orientalische Köstlichkeiten oder Obst und Gemüse aus dem Garten sein. Foodlr ist der Treffpunkt für alle, die wissen, dass Liebe durch den Magen geht!

Klaus-Martin Meyer: Zur Finanzierung eurer Vision habt ihr euch für ein Crowdfunding auf Startnext entschieden? Warum ein Crowdfunding, warum Startnext?

Mohamed Berhanu: Wir suchen die Interaktion mit der Crowd. Es geht uns darum zu sehen, inwieweit Menschen, die Foodlr vielleicht noch nicht kennen, auf die Idee reagieren und ob sie bereit sind, diese zu unterstützen. Startnext ist aus unserer Sicht eine der relevantesten Plattformen im deutschsprachigen Raum. Was uns besonders gut gefällt ist, dass durch den mehrstufigen Prozess bei Startnext nur hochwertige und ausgearbeitete Projekte erscheinen können.

Klaus-Martin Meyer: Was haben die Leute davon, wenn sie den Pitch auf Startnext unterstützen?

Mohamed Berhanu: Natürlich bieten wir einige attraktive „Dankeschöns“ für unsere Unterstützer, aber in Wahrheit geht es um viel mehr. Unsere User und Unterstützer tragen zu einer neuen Art zu essen bei! Es geht um Bewusstsein und Selbstbestimmung beim Essen, darum weniger wegzuschmeißen und mehr zu teilen und darum mit Gleichgesinnten zusammenzukommen. Das ist was Foodlr bietet!

Klaus-Martin Meyer: Seit Mai habt ihr bereits über 15.000 User gewonnen. Mit welchen Mitteln wollt ihr aus Usern auch Unterstützer machen?

Mohamed Berhanu: Wir haben seit Mai 15.000 Downloads, das ist richtig. Wir rechnen aktuell mit 10.000 Usern. Diese User haben wir von Anfang an bei der Umsetzung unserer Vision eingebunden. Dementsprechend stammen die App-Erweiterungen, die wir mit der Crowdfunding Kampagne umsetzten möchten, auch direkt aus der Foodlr-Community. Wir zeigen unseren Usern damit, dass wir Ihr Feedback ernst nehmen. Ich denke diese Mitgestaltungsgedanke überzeugt viele.

Klaus-Martin Meyer: Langfristig wird ein Monetarisierungsmodell gebraucht. Wie sieht dieses aus? Ist es denkbar, dass eines Tages ein equity based Crowdfunding (vulgo: Crowdinvesting) folgen wird, so dass man sich auch der Firma selber beteiligen kann?

Mohamed Berhanu: Das ist sicherlich eine interessante Frage. Aktuell beschäftigen wir uns aber noch nicht damit. Uns geht es gerade in erster Linie darum herauszufinden, ob die Welt schon bereit für Foodlr ist. Wir sind überzeugt davon! Die kommenden Monate werden es aber erst zeigen. Crowdinvesting ist sicherlich auch ein interessantes Thema, aber jetzt steht bei uns das Crowdfunding im Vordergrund.

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