CircleUp führt Sekundärmarkt ein

Circle UpDie US-Crowdfunding-Plattform CircleUp (spezialisiert auf Konsum orientierte Firmen) wird ihren Marktplatz um eine Handelsplattform für den Zweitmarkt von Unternehmensanteilen ergänzen. Dieser soll es Anlegern ermöglichen, ihre Anteile auch zu liquidieren. Ferner sei die Platzierung für Folgefinanzierungen über den Sekundärmarkt möglich. Der Handel soll zweimal jährlich möglich sein. Durch diese Limitierung des Handels wird dem Sachverhalt Rechnung getragen, dass es im Vergleich zu einer echten Börse nur relativ wenige Marktpartner gibt. Der halbjährliche Rhythmus gibt dem Anleger hinreichend viel Zeit, Bewertungen vorzunehmen und die Firmen zu analysieren. 15 bis 20 Firmen wollen ihre Anteile zum Start auf der Handelsplattform sehen. Der Schritt von CircleUp hin zu einem Sekundärmarkt ist nach Unternehmensangaben eine Reaktion auf die Wünsche der Firmen, die über die Crowdfunding-Plattform Kapital akquiriert haben.

Aus Sicht der Redaktion ist der Schritt von CircleUp der richtige. Die zeitliche Limitierung dürfte sowohl Angebot als auch Nachfrage bündeln, so dass sich aussagekräftigere Preise bilden sollten im Vergleich zu einem sporadischen informellen Handel von privat zu privat.

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One Response to CircleUp führt Sekundärmarkt ein

  1. Falk Dr. Dieter sagt:

    Wie ist der Verkauf organisiert? Als Auktion wäre doch sinnvoll.