p2p-Pfandhaus FundingSecure: Kreditinvestments mit Unterhaltungsaspekt

fundingsecure

Seit Anfang diesen Jahres hat der User “Crowdstreet.de” 200 GBP beim britischen p2p-Pfandhaus FundingSecure.com investiert. Das Geld wurde in sechs Pfandkrediten platziert. Alle Kredite wurden dabei mit 13 Prozent p.a. verzinst. Ausfälle gab es bis dato keine, wohl aber vorzeitige Rückzahlungen. Die Auswahl an Krediten ist leider noch recht klein. Es ist keinesfalls so, dass jederzeit in Kredite investiert werden kann. Gestern kam beispielsweise eine Tranche um 12 Uhr Ortszeit auf die Plattform, die keine drei Minuten später schon vollständig gezeichnet war. Bei Verlängerungen von Krediten kommt naturgemäß nur ein Residuum an den Markt, das von den Kreditgebern nicht verlängert wurde. Wer also ein größeres Portfolio aufbauen möchte, wird Geduld brauchen. Continue reading

Mode Crowdfunding-Plattform Betabrand sammelt 15 Millionen Dollar ein

betabrandAuch im kreativen (reward based) Crowdfunding-Universum tut sich einiges. Betabrand eine Crowdfunding-Plattform für Modedesigner erhöhte das Kapital mit Hilfe bekannter Player wie Morgan Stanley und Foundry Group um satte 15 Millionen Dollar. Damit wurden bisher insgesamt 29 Millionen Dollar eingesammelt.

Der Gründer Chris Lindland beschreibt die Funktion von Betabrand wie folgt: “Unlike the traditional fashion world, where designers wait 12-16 months to see their creations unveiled to consumers, Betabrand involves customers from the very start. On our platform, designers can see their ideas go from concept sketch to crowdfunding prototype in a matter of weeks. Continue reading

Zencap – Auxmoney: Und es hat zweimal Bäng gemacht…

zencap-fc-deHeute ist ein großer Tag für die deutsche p2p-Marktplatz Szene. Zwar werden auch heute die Nachrichten vom UK aus gemacht, aber die Akteure kommen aus Deutschland. Rocket Internet hat nach extrem ehrgeizigen Zielen offenbar etwas die Lust am FinTech-Segment verloren und bringt Zencap in FundingCircle ein, was so etwas wie ein Exit light ist. Man lässt sich in Anteilen bezahlen, hat aber die Aussicht sich in nicht allzu ferner Zukunft im Rahmen eines Börsenganges der Briten gänzlich zu verabschieden. Auch wenn diese Nachrichten in Deutschland spielt, die Musik spielt weiterhin im UK. Für Zencap ist die Nachricht ganz sicher eine mehr als gute. Besser als von einem mehr oder weniger unmotivierten Samwer-Clan ausgehalten zu werden, ist es, den kontinental-europäischen Part in einer wirklich ambitionierten Firma zu spielen. Die Zencap-Mitarbeitern sollten sich zu dem Coup beglückwünschen. (Exkurs: Es dürfte interessant sein, was nun mit Lendico passiert…) Continue reading

Blitz-Interview mit Michael Gebert zum Crowd Dialog 2015

Crowd Day München 2015Klaus-Martin Meyer: Herr Gebert, die Veranstaltung Crowd Dialog findet Ende November in München statt. CrowdSourcing, CrowdFunding und CrowdInnovation: Drei Themen, 50+ Referenten und 40+ Sessions. Das klingt nach einem Mega-Event?

Michael Gebert: Aktuell sind wir bei 70 bestätigten Experten als Sprecher in diesem Jahr. Ich denke wir werden 2015 wieder einen grossen Sprung machen in Richtung Branchenadaption von CrowdSorucing, CrowdFunding und CrowdInnovation. Für den Crowd Dialog haben wir sechs Branchenschwerpunkte herausgearbeitet, die auch in zehn speziellen Insight Workshops zusätzlich analysiert und diskutiert werden. Nach dem Erfolg des Crowd Dialog Europe Ende August in Helsinki mit Vertretern aus 23 EU-Ländern und Delegationen aus Malaysia, Japan, Israel und Kanada wird der bewusst in rein deutscher Sprache gehaltene Crowd Dialog München einen sehr guter Gradmesser für die Professionalisierung der Branche sein. Es geht letztlich darum Praxis, Wissenschaft und Politik auf Augenhöhe zum gemeinsamen Austausch und konstruktiven Diskussion zu motivieren. Continue reading

Interview mit Kim Neidenberger zum FunderNation-Crowdfunding für trainerstar.de

Lothar-Matthäus-trainerstardeKlaus-Martin Meyer: Kim, Du bist Geschäftsführer von trainerstar.de. Könntest Du dich und die Firma bitte kurz vorstellen?

Kim Neidenberger: ​Hallo Klaus-Martin. Sehr gern stelle ich mich und trainerstar.de vor. Zunächst zum Unternehmen: trainerstar.de – „…hier sind  Fußballtrainer zu Hause!“ lautet unser Slogan. Wir sind in der Startup-Welt angetreten, um den über 475.000 deutschsprachigen Amateur-Fußballtrainern – und später auch den Fußballtrainern in Europa – zeitgemäßes und qualitativ hochwertiges Fachwissen sowie nützliche und innovative Tools für die tägliche Trainerarbeit an die Hand zu geben. Wir möchten einen Beitrag leisten, die Ausbildung der zahlreichen jungen Talente in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu verbessern und dafür zu sorgen, dass die Spieler – egal in welcher Altersklasse – gerne zum Training gehen, moderne und zeitgemäße neue Trainingsübungen kennenlernen und einfach mit viel Spaß den Fußball entdecken. Ich persönlich bin dem Fußball verfallen, spiele seit dem 7. Lebensjahr. In diesem Jahr habe ich aber die Schuhe an den Nagel gehängt 😉 So langsam merkt man, dass man alt wird. Für mehr als Bezirksliga hat es aber auch nicht gereicht. Der Spaß stand bei mir immer im Vordergrund. Im Trainergeschäft bin ich mittlerweile auch schon über 10 Jahre aktiv. Angefangen habe ich in der Jugend und aktuell trainiere ich als Co-Trainer eine Kreisklassen-Mannschaft mit meinem ehemaligen Trainer. Neben der Gründung von trainerstar.de, bastel ich aktuell an der B-Lizenz und meine Familie möchte mich auch gerne wieder häufiger sehen. Ambitioniertere Ziele als Trainer schieben ich aus Zeitgründen noch vor mir her. Continue reading

Erstes Whitepaper zum Thema “Crowdinvesting für Immobilien” (Sponsored Post)

Whitepaper Immobilien CrowdfundingGeld in Immobilien anzulegen, ist nicht nur in Niedrigzinsphasen von großem Interesse. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, dies zu tun: Direkt, indem man beispielsweise eine Wohnung kauft und sie anschließend vermietet. Oder indirekt, in Fonds zum Beispiel, aus denen in unterschiedlichste Immobilien investiert wird. In der Regel benötigt man dazu entweder viel Kapital oder man weiß nicht genau, wo das Kapital hinfließt.

Mit Crowdinvesting für Immobilien ändert sich das: Wo bislang vorwiegend Großinvestoren von attraktiven Immobilieninvestments profitiert haben, kann über Online Plattformen mittlerweile bereits ab 500 Euro direkt in ausgewählte Projekte investiert werden.

Diese Anlagemöglichkeit, bei der die Crowd gemeinsam zum Großinvestor wird, ist in den vergangenen Jahren sehr stark gewachsen. Immer mehr Medien berichten darüber und immer mehr Immobilien werden mittels Crowdinvesting finanziert.

Das Fintech Unternehmen Exporo aus Hamburg ist Deutschlands führender Anbieter für Crowdinvesting in Immobilien und hat nun ein kostenloses Whitepaper veröffentlicht, das sämtliche Fragen zu diesem Thema beantwortet und auf 24 Seiten einen fundierten Überblick gibt. Lesen Sie unter anderem:

● Abgrenzung innerhalb Crowdfinancing
● Infografik: Ablauf eines Immobilien-Crowdinvesting
● Interview mit einem Projektentwickler
● Blick auf das Kleinanlegerschutzgesetz
● Darstellung der größten finanzierten Projekte

Laden Sie sich hier das Whitepaper einfach kostenlos und unverbindlich herunter.

„Unsere Deal-Pipeline ist randvoll.“ – Interview mit Ralf Beck zum Start von Geldwerk1

Geldwerk1 LogoKlaus-Martin Meyer: Herr Beck, Sie sind Gründer und Geschäftsführer der neuen Crowdinvesting-Plattform Geldwerk1. Können Sie sich und die Plattform bitte kurz vorstellen?

Ralf Beck: Der Ursprung von Geldwerk1 liegt in meinem Buchprojekt zum Thema „Crowdinvesting – Die Investition der Vielen“. Das Buch zwang mich zunächst, ganz tief in alle Facetten des Themas einzusteigen und mich mit dem Tun der existenten Crowdinvesting-Plattformen intensiv zu beschäftigen. Das Buchprojekt zog dann allerdings auch enorm viele Anfragen und Kontakte nach sich, so dass ich immer tiefer in das Thema hineingesaugt wurde. Es war letztlich nur eine Frage der Zeit bis daraus eine eigene Plattform entstehen würde, wenngleich mir selbst das erst seit ungefähr einem dreiviertel Jahr klar ist. Geldwerk1 soll nun ein „best of“ aus all meinen Erkenntnissen sein und natürlich auch aus denen unseres Gesamtteams. Unsere Plattform wird keine spezielle thematische Ausrichtung haben. Im Hinblick auf unsere Projekte ist alles möglich, was uns gut und sinnvoll erscheint. Um eine breite Anlegerschicht zu erreichen, werden wir die Anleger im Regelfall ab 20 Euro einsteigen lassen, also eine relativ niedrige Einstiegshürde setzen. Nun gut, eines unserer ersten Projekte wird dann gleich mal eine Ausnahme sein und einen höheren Einstiegsbetrag voraussetzen. Bei uns wird es also Grundregeln geben, von denen es aber gelegentlich Ausnahmen gibt. Die Fundings laufen – wie bei vielen anderen Plattformen auch – über partiarische Nachrangdarlehen, um nicht in eine teure Prospektpflicht zu rutschen. Die Art der Erfolgsbeteiligung für die Anleger ähnelt dem, was sich bei den bereits etablierten Plattformen bewährt hat. Es wird also laufende Ergebnisbeteiligungen geben und eine Beteiligung an der Wertsteigerung der Startups. Das Investieren bleibt für die Anleger bei uns komplett gebührenfrei. Continue reading

Revenue Share-Crowdfunding mit List71

List71Gegründet von den Europäern Kari Honkanen, Jori Karstikko, Tomi-Pekka Parkkinen und Pekka Vijito ist mit List71 in Singapur eine neuartige Crowdfunding-Plattform “beyond debt and equity” an den Start gegangen. Es geht also weder um Firmenanteile, noch um p2p-Kredite. Die Investoren auf der Plattform (ab 500 Euro ist man dabei) geben ihr Kapital, um im Gegenzug für einen Zeitraum X einen Anteil am Umsatz von Y Prozent zu bekommen. Aktuell kann man sich an zwei Projekten auf List71 beteiligen. Ein Projekt ist dabei List71 selber. List71 will auf diese Art und Weise 710.000 Euro einsammeln. Mehr als die Hälfte des Weges ist bereits beschritten.

Die Vorteile für die Firmen liegen auf der Hand, denn sie brauchen keine Anteile abzugeben. Der Nachteil für die Investoren wird dadurch gemildert, dass diese von Anfang an von einem Zahlungsstrom profitieren. Im Falle des Investments in die Plattform List71 erhält die Grundgesamtheit der Investoren 15 Prozent des Umsatzes und dies für einen Zeitraum von 36 Monaten. Man rechnet mit einem jährlichen Return von 44 Prozent. Continue reading

Crowdfinanzierungen als Bankalternative – oder: Wer braucht noch Banken?

Gastbeitrag von Prof. Dr. Ralf Beck

Beim Crowdlending werden Kredite von Privat an Privat oder von Privat an Unternehmen heraus-gereicht. Wer macht so etwas und warum? Geht der Bank das entsprechende Geschäft verloren? Gehört das Crowdinvesting zu den bankenfreien Geldanlagen und Finanzierungen? Was ist mit Crowdfunding? Diese und ähnliche Fragestellungen waren der Ausgangspunkt meines Buchprojektes zum Thema „Wer braucht noch Banken?: Wie Start-Ups die Finanzwelt verändern und was uns das nutzt“. Die Recherchen zu diesem Buch förderten noch zahlreiche weitere Bankalternativen zutage. Wird es irgendwann eine Welt geben, in der zwar Bänke gebraucht werden, aber keine Banken mehr? Momentan sieht es danach sicherlich nicht aus. Jedoch gibt es Anzeichen dafür, dass sich vermehrt neue Finanzanbieter am Markt durchsetzen, sogenannte FinTech-Unternehmen. Weit mehr als zweihundert FinTechs gibt es in Deutschland inzwischen und einige haben bereits nennenswerte Geschäftsvolumina erreichen können. Continue reading

SoFi mit größter FinTech-Finanzierung ever

SoFi-neues-LogoSoFi ist eine p2p-Kreditplattform zur Finanzierung von Studentenkrediten hat die größte Finanzrunde in der FinTech-Szene geschlossen. Die Series E-Finanzierung hat ein Volumen von sage und schreibe einer Milliarde Dollar. Die Runde wurde von Softbank angeführt. Softbank war einst der Star unter Japans Internetfirmen. Heute schreibt Wikipedia über Softbank: “Das Unternehmen Softbank K.K. (jap. ソフトバンク株式会社 Sofutobanku Kabushiki-gaisha, englisch Softbank Corp.), gelistet im Nikkei 225, ISIN JP3436100006, ist ein führender japanischer Telekommunikations- und Medienkonzern mit Unternehmensbereichen im Breitbandfernsehen, Festnetz-Telekommunikation, e-Commerce, Internet, Robotik, Technologie Service, Finanzen, Medien und Vermarktung.” Continue reading