Gründen mit dem Schwarm – die Entstehung des innovativen Startups LUUV

· Mit der Crowdinvesting-Kampagne auf Companisto durchbrach LUUV bereits nach wenigen Tagen die 100.000 Euro-Schwelle
· Das LUUV-Team zeigt, wie Gründer mit einer engagierten Crowd die eigene Startup-Idee entwickeln können

Berlin, 18. Februar 2016. Die Idee zur LUUV begann auf einer schneeweißen Piste. Gewappnet mit seinem Board, einer Kamera und seinen Sportfreunden, wollte LUUV-Gründer Felix Kochbeck sein Snowboard-Abenteuer mit der Kamera festhalten. Kochbeck bahnte sich einen Weg durch die Schneelandschaft, machte eine Silhouette, doch als er sich später die Aufnahmen ansah, stellte er fest: Das gesamte Videomaterial war verwackelt. Nicht eine einzige Sekunde spiegelte das wider, was er dort draußen erlebt hatte.

Und er fühlte nicht als Einziger so. Pro Minute werden 400 Stunden Videomaterial hochgeladen und über die Hälfte der Deutschen schauen regelmäßig Videos online. Kochbeck war verblüfft, dass es zwar Kameras mit High-Definition-Auflösung gibt, die in die Hosentasche passen, die Filmfunktion von Smartphones immer besser werden, es aber keine praktikable Lösung gibt, damit wackelfreie und fließende Aufnahmen zu machen. „Wo ein Problem ist, da ist ein Markt“, dachte sich der studierte Materialwissenschaftler und begann, die ersten Konstruktionszeichnungen eines Schwebestativs zu skizzieren. LUUV nahm allmählich Gestalt an.

Die Entstehung des ersten Schwebestativs „to go“
Von der Skizze bis zum weltweit ersten All-In-One-Schwebestativ vergingen allerdings noch weitere drei Jahre. Ende 2012 arbeitete Kochbeck intensiv an einer entscheidenden Idee: Ein Schwebestativ „to go“. Hierbei war es dem Gründer wichtig, dass LUUV nicht nur wackelfreie Bilder produziert, sondern auch einfach zu handhaben ist, wenig Platz einnimmt und robust ist.

Inspiriert von der Steadycam aus dem professionellen Filmbereich, entdeckte Felix Kochbeck die Lösung: Das Herzstück des Stativs – das Drei-Achs-Gimbal. Mit dieser Funktion verhindert das Stativ die Bewegungen des Körpers von der Kamera und somit auch die Übertragung dieser natürlichen Erschütterungen. Kochbeck forschte weiter und entwickelte sein eigenes patentiertes Herzstück mit dem Ergebnis, dass die Videoaufnahmen wackelfrei wurden.

Mit der Geburt des ersten LUUV-Prototyps ging es für den Gründer rasant weiter. Kochbeck erstellte seinen ersten Businessplan und schloss das hardware.co-Accelerator erfolgreich ab. Gemeinsam mit den Mitgründern Tim Kirchner, Friedrich-Paul Spielhagen und Tobias Gerhardt entschloss er sich, seine Erfindung einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und finanzielle Mittel zur Produktentwicklung zu beschaffen. LUUV ging online.

Von der Crowd zu ersten Auszeichnungen
Eine enge Zusammenarbeit mit der Crowd und einen direkten Austausch, genau das war für das LUUV-Team von Anfang an entscheidend und die treibende Motivation, ihre Produktentwicklung über das Crowdfunding zu finanzieren. Von Beginn an sollte die Gemeinschaft in ihre Prozesse integriert werden. Mit dem Engagement und der Expertise des Schwarms, kann das Unternehmen auf zwei erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnen auf Indiegogo und Kickstarter zurückblicken.

Die enge Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft trägt bereits vor dem Markteintritt seine Früchte: Das LUUV-Team verbucht bereits Bestellungen im Wert von 360.000 Euro. Die konstruktiven Einfälle der Community sorgten dafür, dass die LUUV-Modelle mehrfach international ausgezeichnet wurden, unter anderem als „ISPO Product Of The Year 2015/2016″ und mit dem „CES Innovation Award“. Diese Erfolge konnte das Team schon sammeln, bevor LUUV offiziell auf dem Markt erscheint.

Die letzte Runde mit der Crowd
Die Produktionsvorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren und der Versand der ersten Modelle steht demnächst bevor. Die weitere Serienproduktion und Vermarktung will das Berliner Startup jetzt erneut mit einer Schwarmfinanzierung stemmen und startete am 26.01.2016 mit der ersten Crowdinvesting-Kampagne auf Companisto (www.companisto.com/de/investment/luuv). „Als wir vor drei Jahren mit unserer Idee starteten, hatten wir die Vision etwas Neues zu erschaffen. Schon bei unseren Crowdfunding-Kampagnen haben wir viel positive Resonanz durch die Crowd erhalten. Jetzt wachsen wir gemeinsam und freuen uns, dass so viele die Chance nutzen, in LUUV zu investieren“, so Kochbeck. Bereits nach wenigen Tagen war die Mindestinvestitionsschwelle von 100.000 Euro erreicht. „LUUV zeigt, wie Gründer mit einer wirklich guten Idee und einer engagierten Crowd den Traum verwirklichen kann“, so Gründer Felix Kochbeck.

Über die LUUV Forward GmbH
Die LUUV Forward GmbH (www.luuv-stabilizer.com) bereitet mit ihren zum Patent angemeldeten mobilen Video-Stabilizer verwackelten und unprofessionellen Videos ein Ende und macht jeden zum Filmprofi. Seit März 2014 entwickelte das Team gemeinsam mit der Crowd ihr erstes Produkt – solidLUUV, das weltweit erste All-In-One Schwebestativ. Nach zwei erfolgreichen Crowdfunding-Kampagnen auf Kickstarter und Indiegogo, mehrfachen Auszeichnungen, unter anderem „ISPO Product Of The Year 2015/2016″ und „CES Innovation Award“, steht nun die Finanzierungsrunde über die Crowdinvesting-Plattform Companisto bevor. Das kreative und dynamische Team verbucht vor dem Markteintritt bereits über 360.000 Euro an Vorbestellungen.

Über Companisto:
Companisto (www.companisto.com) ist Marktführer für Crowdinvestings (auch Crowdfunding für Startups oder Schwarmfinanzierung genannt) in der DACH-Region und eine führende Crowdinvesting-Plattform in Europa. Beim Crowdinvesting schließen sich viele Personen zusammen, um sich gemeinsam mit Wagniskapital an Startups und Wachstumsunternehmen zu beteiligen. Die Investoren – Companisten genannt – können einen Betrag ihrer Wahl investieren und erhalten im Gegenzug eine Beteiligung an den Erträgen und den Wertsteigerungen der Startups bzw. im Fall eines Venture Loans eine Festverzinsung. Aktuell sind knapp 50.000 Investoren bei Companisto registriert, die sich gemeinsam mit einem Finanzierungsvolumen von über 26,5 Millionen Euro an bislang 57 Finanzierungsrunden für Startups und Wachstumsunternehmen beteiligt haben. Gemessen an der Anzahl der veröffentlichten Finanzierungsrunden ist Companisto der aktivste private Wagniskapitalgeber in Deutschland (Quelle: BVK). Im Geschäftsjahr 2015 wurden knapp zwölf Millionen Euro durch die Crowd investiert. Durchschnittlich sind dies pro Unternehmen 660.000 Euro.

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