„Wir haben mit eatclever ein bisher einmaliges Angebot im Markt geschaffen.“ – Interview mit Mohamed Chahin zum aktuellen companisto-Crowdfunding

eatclever-LogoKlaus-Martin Meyer: Mohamed, Du bist einer der Gründer und Geschäftsführer von eatclever. Könntest Du dich und euer Startup bitte kurz vorstellen?

Mohamed Chahin: Sehr gerne, schon während meiner Schulzeit habe ich in der Gastronomie gearbeitet und die Branche aus verschiedenen Blickwinkeln kennengelernt. Während meines Studiums an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (Studiengang Elektrotechnik), habe ich für das Startup resmio im Vertrieb gearbeitet. Diese vermitteln online Tischreservierungen für Restaurants. Dadurch konnte ich zusätzlich Startup Erfahrung sammeln. Heute bin ich 23 Jahre alt und bei eatclever für die Expansion und Partnerrestaurants zuständig.
Zu eatclever: Über die Website www.eatclever.de können die Kunden derzeit aus rund 30 Gerichten von Wraps, Currys und Gerichten aus der Pfanne über Suppen und Salate bis hin zu gesunden Nachtischen auswählen. Diese wurden zusammen mit Ernährungs- und Gesundheitsexperten, unter Berücksichtigung der bedeutendsten aktuellen Ernährungstrends, entwickelt. eatclever Kunden können so nicht einfach nur „gesund“ bestellen, sondern gezielt über eine Filterfunktion z.B. aus vegetarischen und veganen Gerichten wählen. Die Bestellung kann anschließend online oder per Telefon erfolgen, wird dann von eatclever an den Lieferpartner vor Ort weitergeleitet, der das Essen zubereitet und im Schnitt in 55 Minuten ausliefert.

Klaus-Martin Meyer: Reicht ihr origineller Ansatz, um sich im Markt der Lieferdienstplattformen, wo gefühlt mit den Milliarden nur so um sich geworfen wird, zu bestehen?

Mohamed Chahin: Wir haben mit eatclever ein bisher einmaliges Angebot im Markt geschaffen. Wir aggregieren nicht ein bisher bestehendes Angebot, sondern gehen einen Schritt weiter und entwickeln basierend auf Kundendaten und Experten Know-how die Produkte selber. So erreichen wir als einzige auf dem Markt eine Zielgruppe die bisher noch nicht bedient wurde. Durch unser besonderes Geschäftsmodell verbinden wir die leichte Skalierbarkeit eines Lieferservice-Aggregators und die Vermarktungsmöglichkeiten eines Franchises.“

Klaus-Martin Meyer:  Aktuell wollt Ihr bis zu 700.000 Euro per Crowdfunding akquirieren. Für welche Themen soll das frische Kapital eingesetzt werden?

Mohamed Chahin: Folgende Themen werden mit dem frischen Kapital umgesetzt:
– Smartphone App für iOS und Android
– Erweiterung des Teams um Vertriebs Mitarbeiter und Mitarbeiter für Kundensupport
– Investition in PR Arbeit um die allgemeine Bekanntheit zu steigern.
– Investition in Marketingmaßnahmen um Markenbekanntheit zu erhöhen
– Integration weiterer Technologien in Partnerrestaurants
– Vorbereitung Expansion in das Ausland

Klaus-Martin Meyer: Welche Marketing-Effekte erwartet Ihr Euch konkret aus der Crowdfunding-Kampagne?

Mohamed Chahin: Wir erwarten einen viralen Effekt. Zum einen, weil wir mit unseren Investoren eine Vielzahl an Menschen dazubekommen, die unsere Idee in die Welt hinaustragen, zum anderen weil wir natürlich so zukünftig auf eine größere Fanbase und Mulitplikatoren zurückgreifen können.

Klaus-Martin Meyer: Welcher Chancen und Risiken muss sich der Crowdinvestor bei einem Investment in euer Geschäfsmodell bewust sein?

Mohamed Chahin: Die Zusammenarbeit mit exklusiven Restaurantpartnern bietet für uns viele Vorteile. Anstatt in jeder Stadt eine eigene Filiale zu eröffnen, kooperieren wir mit existierenden Restaurants, die dann unsere Gerichte kochen und ausliefern. Hierdurch können wir wesentlich schneller, und ohne hohe Kosten neue Standorte eröffnen. In diesem stark wachsenden Markt bieten wir unseren Investoren mit diesem System maximale Chancen daran zu partizipieren. Wir haben zudem unser Geschäftsmodell soweit entwickelt, dass es aktuell nur noch um die Expansion bzw. Skalierung unseres Geschäftsmodells geht.

Der Lebensmittelmarkt ist in Deutschland 141 Mrd. groß und steht jetzt erst am Anfang der Digitalisierung. Dadurch ergeben sich für uns viele Exitmöglichkeiten. Das macht uns natürlich ebenfalls attraktiv für Investoren.

So viele Vorteile sich auch aus der Zusammenarbeit mit unseren Partnern ergeben, es bleibt trotzdem ein Risiko, dass sie unsere Rezepte nicht eins zu eins umsetzen und dadurch die Qualität des Essens leidet. Durch die bestmögliche Standardisierung der Prozesse in den Küchen, eine detaillierte Prüfung unserer Partner sowie ständige Überwachung der gelieferten Qualität versuchen wir größtmöglich dagegen zu steuern.

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