Interview mit Sebastian zum adjus.table-Crowdfunding auf wemakeit

adjus.tableKlaus-Martin Meyer: Sebastian, du bist Designer und hast den adjus.table entwickelt. Was ist das genau?

Sebastian: Der adjus.table ist eine low-tech Variante eines höhenverstellbaren Arbeitstisches. Er lässt sich mit nur einem Handgriff an aktuelle Anforderungen anpassen und kann als Schreib- sowie Besprechungstisch genützt und für Präsentationen im Stehen rasch umfunktioniert werden.

Klaus-Martin Meyer: Für welche Zielgruppen hast du den adjus.table gebaut?

Sebastian: Für alle, die viel am Computer sitzen. Denn stundenlanges Sitzen ist eine der ungesündesten Gewohnheiten unserer Zeit. Mit dem adjus.table möchte ich mehr Abwechslung in den Büroalltag bringen und für mehr Bewegung am Arbeitsplatz sorgen. Der Tisch ist in zwei Größen erhältlich. Die kleinere Variante ist ideal fürs Home Office oder kleinere Büros, während die große Variante für all jene mit viel Platzbedarf oder für Co-Working-Spaces und Besprechungsräume passend ist.

Klaus-Martin Meyer: Du betreibst momentan eine Crowdfunding-Kampagne auf wemakeit.com. Worum geht’s da konkret?

Sebastian: Es geht darum, eine Kleinserie produzieren zu lassen und das natürlich zu einem günstigen Preis. Die Tische werden anschließend in Österreich von bockwerk gebaut, einem Werkstattprojekt für Flüchtlinge des Vereins Ute Bock. Unter dem Link https://wemakeit.com/projects/adjus-table kann man die verschiedenen Varianten des Tisches vorbestellen, darunter auch eine DIY-Edition für Selbermacher oder auch ein exklusives Einzelstück, das ich gemeinsam mit dem Käufer und bockwerk designen und entwickeln werde.

Klaus-Martin Meyer: Der Tisch soll ein Open Design Projekt werden. Was bedeutet das?

Sebastian: Wenn die Crowdfunding-Kampagne erfolgreich endet, werden die Baupläne öffentlich zur Verfügung stehen. Jede/r hat dann die Möglichkeit, den Tisch nachzubauen oder weiter zu entwickeln.

Klaus-Martin Meyer: Wie geht es nach dem Funding weiter?

Sebastian: Natürlich werden wir gleich mit der Produktion starten und die Tische möglichst rasch an alle UnterstützerInnen liefern. Gleichzeitig werden wir die Baupläne noch überarbeiten bzw. fertigstellen und dann online zum Download bereitstellen.

Klaus-Martin Meyer: Vielen Dank für das kurze und bündige Interview!

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