Interview mit Jonas Hopf (Geschäftsführer KULEVO) zum aktuellen Innovestement-Crowdfundig

kulevoKlaus-Martin Meyer: Herr Hopf, Sie sind Geschäftsführer der Firma KULEVO
GmbH. Können Sie sich und ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Jonas Hopf: Ich war schon immer ein gesellschaftlich sehr engagierter Mensch. Und ich bin in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen. Da liegt es nahe, dass ich mich gewissen Problemstellungen nicht als Politiker, sondern eben als Unternehmer annehmen will. Meine kulevo GmbH soll Geschichtswissen vermitteln. Ähnlich wie auf Sprachreisen Sprachkenntnisse vermittelt werden. Und da lernen Spaß machen muss, werden unsere historischen Bildungsreisen Abenteuer sein.

Klaus-Martin Meyer: Wieso gerade Geschichtswissen vermitteln?

Jonas Hopf: In unserem Bildungssystem wird vor allem wert auf Ausbildung gelegt. Das ist gut für die Wirtschaft und wichtig für das ganze Land. Doch Ausbildung und Bildung ist nicht das selbe. Wir leben in einer Staatsform, die sich Demokratie nennt. Und die dringende Voraussetzung, damit diese
Staatsform funktioniert ist der mündige Bürger. Unsere Kunden erweitern bei uns mit viel Spaß ihren Bildungshorizont.

Klaus-Martin Meyer: Und wie genau muss ich mir das vorstellen?

Jonas Hopf: Ein Urlaub bei KULEVO ist zweigeteilt. Sie erleben zunächst einmal einen schönen Urlaub, mit allem was dazu gehört. Sie lernen Land und Leute kennen, entspannen sich. Schon während dieser Zeit beschäftigen Sie sich immer wieder mit der Geschichte einer bestimmten Epoche. Doch die wahren Highlights warten auf Sie während der Tage des Selbsterlebens. Denn für einige Tage können Sie bei KULEVO tatsächlich so leben, wie zu einer anderen Zeit. Sie tragen die Kleidung, werden authentisch untergebracht und gehen spannenden Aktivitäten einer anderen Zeit nach. Kochen, Bronze herstellen oder ein Wikingerschiff segeln zum Beispiel. Wir sind die weltweit ersten, die dieses sogenannte Reenactment standardmäßig in Urlaubsreisen einbauen. Und da wir ausschließlich mit renommierten Historikern und Archäologen zusammen arbeiten, sind wir fest davon überzeugt nicht nur anders zu sein, sondern auch besser.

Klaus-Martin Meyer: Zur Kapitalakquise haben Sie sich für ein Crowdfunding entschieden, warum dies (anstatt im Niedrigzinsumfeld zur Bank zu gehen)?

Jonas Hopf: Die Zusammenarbeit mit Banken hat in meiner Familie immer gut funktioniert. Doch es wurde auch die Erfahrung gemacht, dass die Bearbeitungszeiten sehr sehr lange sein können. Und man weiß bis zum Ende nicht, ob man überhaupt Geld bekommt. Die Zusammenarbeit mit Innovestment war schnell und unkompliziert. Zudem nutzt uns der Marketing-Effekt einer Kampagne gleich doppelt.

Klaus-Martin Meyer: Ich kann mir vorstellen, dass Sie eine sehr interessante Kundenklientel addressieren? Aber ist hier Geschäftsmodell überhaupt skalierbar? Es scheint mir doch sehr von Menschen abhängig zu sein.

Jonas Hopf: Wenn wir nur eine einzige Zeitreise, beispielsweise zu den Römern, anbieten würden, dann wäre das Geschäftsmodell in der Tat nur bedingt skalierbar. Deshalb waren uns bei der Entwicklung des Geschäftsmodells zwei Dinge wichtig. Erstens, wir müssen die eigentliche Umsetzung vor Ort komplett aus der Hand geben. Zweitens, wir müssen ein Konzept entwickeln, das sich übertragen lässt. Beides haben wir geschafft.
Für die Umsetzung arbeiten wir mit Event-Agenturen zusammen. Und das Konzept unserer Zeitreisen lässt sich auf andere Epochen übertragen. Wir sehen ein großes Wachstumspotenzial, denn fast jede Region unseres Planeten kann eine reiche Geschichte aufweisen. Eines Tages wird es auch Polynesier-Zeitreisen geben. Auf den Spuren Thor Heyerdahls sozusagen.

Klaus-Martin Meyer: Wie wollen Sie die akquirierten Mittel investieren?

Jonas Hopf: Ein Teil geht ins Marketing. Der Großteil wird aber für die Vorbereitung neuer Zeitreisen benötigt. Historisch authentische Kleidung wird beispielsweise benötigt.

Klaus-Martin Meyer: Welcher Chancen und Risiken sollte sich der Investor bewußt sein, wenn er gewissermaßen in Zeitreisen investiert?

Jonas Hopf: Im Moment hängt noch vieles an meiner Person. Sollte ich längere Zeit krank werden, hätte das sofort Auswirkungen auf das Unternehmen. Die Abhängigkeit von meiner Person soll aber nach und nach abnehmen. Stefan Meraths Buch „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“ kenne ich sehr gut. Vieles daraus ist schon in meine Diplomarbeit geflossen. Investoren möchte ich besonders auf die Chancen der berühmten Blauen Ozean Strategie hinweisen. Zudem geht der Hauptverantwortliche jeden Tag seiner Leidenschaft nach. Ich werde einen großen weltweit tätigen Zeitreise-Veranstalter aufbauen. Ganz egal wie viele Rückschläge auf mich warten. Ganz egal wie lange es dauert. Dieses Unternehmen ist mein Lebenswerk.

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