Blitz-Interview zum startnext-Crowdfunding zur Finanzierung eines Öko-Tourismus-Projektes in Siebenbürgen mit Andreas Pohl

bio-retreatKlaus-Martin Meyer: Andreas, Du hat ein (reward based) Crowdfunding zur Finanzierung eines Öko-Tourismus-Projektes in Siebenbürgen auf startnext initiiert. Könntest Du dich und das Projekt bitte kurz vorstellen?

Andreas Pohl: Ich bin eigentlich Schiffsoffizier in der weltweiten Fahrt, seitdem ich meine Frau Ioana Joca in Siebenbürgen kennengelernt habe, zieht es mich aber auch in die Berge. Ihre Famile besitzt in den Karpaten ein größeres Grundstück mit einer alten Scheune – der optimale Platz für einen ruhigen Rückzugsort in der wilden Natur dieser Region. Nach einer Renovierung in diesem Sommer, werden wir ab 2018 Gäste empfangen. Den besten Überblick darüber, was einen dort erwartet, bekommt man in diesem Einführungsvideo:

Klaus-Martin Meyer: 10.000 Euro ist jetzt nicht so eine riesige Summe. Hast Du auch über Alternativen zur Realisierung nachgedacht, wie z.B. über eine p2p-Plattform?

Andreas Pohl: Das schöne an dem Projekt ist, das es für eine Realisierung tatsächlich nicht viel Kapital braucht. Viele Arbeiten können wir selbst erledigen, die meisten Rohstoffe liefert die Natur, und sofern wir doch Arbeiter anheuern müssen, sind diese in Rumänien zu vergleichsweise geringen Stundenlöhnen verfügbar. Wir bleiben somit sowohl von Bank- als auch p2p-Kapital unabhängig.

Klaus-Martin Meyer: Warum sollten die startnext-User aus deiner Sicht gerade in Dein Projekt investieren und was bekommen Sie dafür? Welcher nachhaltige Nutzen entsteht darüber für die Menschen vor Ort in Siebenbürgen? Ach ja by the way: Viele Menschen in Deutschland haben familiäre Wurzeln in Siebenbürgen. Gibt es aus dieser Community ein Feedback?

Andreas Pohl: Unsere Dankeschöns haben wir unter das Motto „Die 5 Sinne“ gestellt, und bieten unseren Unterstützern damit eine hochwertige Gegenleistung für ihr Geld: Handgepflückte Bio-Teemischungen, eine Filmdokumentation zu Siebenbürgen, Vesperpakete mit lokal produzierten Leckereien und – zum Sonderpreis – einen mehrtägigen Aufenthalt in unserem Gästehaus. Unserem Hauptsponsor können wir zudem den exklusiven Ehrenbürgertitel der Gemeinde auf Lebzeit verleihen.
Dem Grundgedanken des Projektes folgend, beziehen wir jedoch auch die Dorfgemeinschaft in unsere Tätikeiten mit ein: In gemeinsamen Workshops lernen unsere Gäste die lokalen Lebensweisen kennen, die Handwerker und Viehhirten des Dorfes laden sie dazu ein sie bei ihrem Tagwerk zu begleiten, und auch das bei uns angebotene Essen stammt ausschließlich aus den Kleinbetrieben der Umgebung. Die Rückmledung von siebenbürgischen Familien in Deutschland war bisher durchweg positiv: Wir haben schon mehrere Projektunterstützer aus ihren Reihen, und zahlreiche potentielle Besucher für unser Retreat. Aber nicht nur ihnen hat ihre alte Heimat etwas zu bieten: Jeder der Ruhe, Natur und Ursprünglichkeit zu schätzen weiß, wird Dupa Gard lieben!

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