Interview mit Julian Peters zum Companisto-Funding für Jaimie Jacobs

Jaimie-JacobsKlaus-Martin Meyer: Julian, Du bist Gründer von Jaimie Jacobs. Könntest Du dich und Euer Startup bitte kurz vorstellen?

Julian Peters: Sehr gerne. Ich bin einer der beiden Geschäftsführer und Gründer von Jaimie Jacobs. Nach meinem BWL Studium und vor meiner Zeit bei Jaimie Jacobs war ich im Investment Banking tätig. Seit 2013 leite ich gemeinsam mit Florian Tremmel die Geschicke von Jaimie Jacobs.
Jaimie Jacobs ist ein neues Model-Label für hochqualitative Lederschuhe. Das besondere an unseren Schuhen ist, dass unsere Kunden diese selbst designen können. Mit Hilfe unseres 3D Designers geht das kinderleicht. Mit nur wenigen Klicks können sich unsere Kunden den perfekten Schuh zusammenstellen. Ein perfekter Schuh muss natürlich auch perfekt passen, daher bieten wir alle Größen in drei verschiedenen Breiten an. Und obwohl jeder Schuh in Handarbeit nach den Spezifikationen unserer Kunden stets individuell angefertigt wird, liefern wir das Unikat nach nur 2-3 Wochen. Continue reading

Crowdstreet-Leser gehen mit 25% Rabatt zum CrowdDay – Save the Date

CrowdDay-LogoDie Teilnehmer des CrowdDay erwartet ein Tag voll geballter Informationen zum Thema Crowdfunding. Mit dem dritten CrowdDay in Deutschland wird das bereits etablierte Konzept nach Angaben des Veranstalters auf das nächste Level gebracht. Mit spannenden Vorträgen und hochwertigen Workshops hat dieser ein besonderes Ziel: Die Teilnehmer sollen so viel lernen, wie es geht! Continue reading

Crowdfunding als Vehikel zur Privatisierung?

Toulouse-WiseedIn den achtziger Jahren kaufte ich meine erste Aktie. Es waren keine Papiere einer Firma, sondern lediglich ein Papier. Damals wurden die Aktienorders noch per Telefon von der Sparkassenfiliale an die Zentrale nach Osnabrück durchgegeben. Als die Dame der Sparkasse die Frage vom anderen Ende beantwortete, wie viele Aktien der Kunden kaufen wolle und die Antwort “eine” lautete, hörte man schallendes Gelächter durch den Hörer.
Was damals schon möglich war, nämlich dass man Anteile an einem staatlichen Unternehmen in kleine Stückzahlen (wenn auch in meinem Fall bei sehr ungünstigen Gebühren) erwerben konnte, könnte sich in Kürze in Frankreich auf der Crowdfunding-Plattform Wiseed wiederholen. Continue reading

Der Crowdfunding-Ansatz könnte Museen helfen, ihre Kunstbestände zu monetarisieren

Crowdinvestor Relations ManagerRegelmäßig ist zu lesen, dass Museen unter ihrer unzureichenden finanziellen Lage zu leiden haben. Anfang November war im Kölner Stadtanzeiger z.B. zu lesen, dass dem Ludwig Museum regelmäßig die Pleite drohe. Andererseits sitzen vielen Museum auf großen Vermögen, nämlich auf ihren Kunstbeständen. Natürlich wird sich der Louvre – so er denn finanzielle Schwierigkeiten hätte – niemals von seiner Mona Lisa trennen wollen, um z.B. eine neue Sammlung mit zeitgenössischer Kunst aufzubauen. Dies würde sicherlich das Kerngeschäft gefährden. Continue reading

Crowdfunding 2015 – Was ist zu erwarten?

Crowdfunding 2015

Vorhersagen sind allgemein schwierig, um es mit Karl Valentin zu nehmen, insbesondere wenn diese die Zukunft betreffen. Das gilt auch für die Welt des Crowdfundings.
Aus diesem Grunde hier einfach ein paar Gedanken, die allein auf Plausibilitätsüberlegungen basieren, zu den verschiedenen Crowdfunding-Disziplinen. Auf “Schwanzvergleich”-Prognosen zu potentiellen Volumina in Euro wurde dabei verzichtet. Continue reading

#RefuelCaterhamF1 – „Crowdstreet (reward based) Crowdfunding des Jahres“

CrowdstreetAus der Sicht der Crowdstreet-Redaktion kann es in diesem Jahr in der Kategorie “reward based” nur ein Crowdfunding geben, dass den Sieg beim “Crowdfunding des Jahres” davon tragen sollte. Die Rede ist von der #RefuelCaterhamF1-Schwarmfinanzierung für das insolvente Caterham Formel1-Team, dass nur mit Hilfe einer Crowdfinanzierung beim letzten Rennen der Saison Dubai teilnehmen konnte. Abgewickelt wurde der Pitch auf der britischen equity based Crowdfunding-Plattform Crowdcube. Continue reading

Crowdstreet Crowdfunding-Plattform des Jahres 2014: ablrate.com

Crowdfunding-Plattform des Jahres 2014Wie in den beiden letzten Jahren hat sich die Reaktion auch 2014 dafür entschieden, eine Crowdfunding-Plattform des Jahres herauszustellen. In diesem Jahr hat sich diesen kleinen, symbolischen Ehrenpreis die britische Plattform ablrate.com verdient. Auf dieser p2p-Plattform im UK kann man sich an Krediten beteiligen, die durch Flugzeuge besichert werden. Continue reading

Das Crowdstreet (equity based) Crowdfunding des Jahres 2014: VFL Osnabrück

Crowdfundingdesjahres2014Aus der Sicht der Redaktion ist das Crowdfunding des VFL Osnabrück mit Abstand als das “Crowdfunding des Jahres 2014” herauszuheben. Das Ziel der Schwarmfinanzierung war der Erhalt der Lizenz. Dieses Ziel wurde erreicht. Der Verein spielt immerhin so erfolgreich in der laufenden Saison der dritten Liga, dass der Vertrag des Trainers sicher verlängert wird und die Aufstiegsplätze in Sichtweite sind. Dieser Tage wurde unter den Teilnehmern des Fundings eine Reise ins Trainingslager der Mannschaft verlost. Der Gewinner hat dankenswerter Weise auf seinen Preis verzichtet. Dieser wird aktuell zu Gunsten des Vereinsnachwuchses versteigert. Continue reading

Crowdfunding-News des Tages

Crowdstreet-NewsHeute gibt es mindestens drei bemerkenswerte Crowdfunding-News zu berichten. Am meisten Aufsehen in der deutschen Szene wird sicher erregt haben, dass bei Companisto das Abstimmungsergebnis bezüglich eines möglichen Exits an einen Investoren negativ beschieden wurde. In der Konsequenz wird die Crowd als Investor bei Companisto also erhalten bleiben und das obwohl ein potentieller Gewinn von immerhin 100 Prozent auf den Einstandspreis möglich gewesen wäre. Weil die Mehrheit ablehnte, kommt kein Deal mit dem Investor zustande. Der Kauf von einzelnen Anteilen kommt für den Investor offenkundig nicht infrage, da der Aufwand des Aufkaufs vieler kleiner Anteile zu aufwändig sei. Wer für ja gestimmt hat, ist eingeladen auf Crowdstreet eine Verkaufsgesuch zu inserieren… Continue reading

Wie sollten/könnten Plattformen adäquat auf Pleiterisiken reagieren?

Crowdstreet Research Das Geschäftsmodell von Crowdfunding-Plattformen hat das grundsätzliche Risiko, dass auch alle Formen von Kapitalanlagen gewissen Zyklen unterliegen. Zyklustiefpunkte können durch “exogene Schocks” wie z.B. einem Crash an den Kapitalmärkten oder durch Wirtschaftskrisen ausgelöst werden. Aktuell profitiert die noch junge Crowdfunding-Szene vom billigen Geld auf den Märkten kombiniert mit der “Modeerscheinung” neuer Anlagemöglichkeiten, die das Crowdfunding mit sich bringt. Wenn die Märkte temporär einmal austrocknen, hat man ein Problem. Wer schon einmal Aktien von Wertpapierhandelshäusern oder Emissionsbanken besessen hat, weiß nur zu gut, was gemeint ist. Continue reading