Interview mit Daniel Cremer zum startnext-Crowdfunding „Langer Hans“

langer-hans-skitzeKlaus-Martin Meyer: Daniel, Du bist der Initiator des Crowdfundings „Langer Hans“. Könntest Du dich und deine Kampagne auf startnext bitte kurz vorstellen?

Daniel Cremer: Mit meinem Geschäftspartner Ruslan entwickle ich Herrenbekleidung für den „speziellen Fall“. Bei der Kampagne geht es nun zunächst um Bekleidung für große Männer. Auf Veranstaltungen wurden wir immer wieder darauf angesprochen, dass Bekleidung für große Männer zumeist zu kurz ist. Die herkömmlichen Konfektionsgrößen sind einfach nicht für große Männer ausgelegt. Entweder ist die Kleidung zu kurz oder zu weit. Auch ich kenne die Problematik mit 1,93 nur allzu gut. Dem wollen wir mit „Langer Hans“ entgegenwirken. Die extra langen Shirts haben eine optimale Passform und Länge für große Männer. Continue reading

Interview mit Klaus Buchroithner vom Modelabel VRESH über das Kickstarter-Crowdfunding für die „Vresh Jeans. Handmade in Europe“.

vresh-logoKlaus-Martin Meyer: Klaus, du betreibst das Modelabel VRESH und hast aktuell auf Kickstarter eine Kampagne am Start. Kannst du dich und das Projekt bitte kurz vorstellen?

Klaus Buchroithner: Ich bin 26 Jahre alt und bin seit etwa 10 Jahren in der Modebranche tätig. Neben meiner Ausbildung (HAK, Wirtschaftsstudium) war ich stets selbstständig bzw. im Betrieb meiner Eltern tätig. Wir haben Skateshops betrieben und ich bin da relativ schnell drauf gekommen, dass es so keinen Sinn macht. Die kleinen Händler bekommen zu wenig Unterstützung, die Produkte sind oft überteuert und die Spanne trotzdem zu gering. Aus diesem Grund habe ich ein Label ins Leben gerufen, dass auf Direktvertrieb setzt. Wir arbeiten also mit Produzenten zusammen und verkaufen die Ware dann an den Endkunden. Die Händler mit denen wir arbeiten sind für uns mehr Marketing als Einnahmequelle. Continue reading

Interview mit Marcel Pasternak zum Kickstarter-Crowdfunding für bionicTOYS

bionictoysKlaus-Martin Meyer: Marcel, auf Kickstarter sammelst du gerade Geld für deine bionicTOYS. Könntest du dich und das Projekt bitte kurz vorstellen?

Marcel Pasternak: Hi Klaus, es freut mich, dass ihr auf mein Crowdfunding aufmerksam geworden seid. Ich bin Marcel Pasternak, der Erfinder von bionicTOYS, ein LEGO® Technik-kompatibler Konstruktionsbaustein zum Nachbilden natur-inspirierter Bewegungsapparate. bionicTOYS habe ich vor zwei Jahren im Rahmen meiner Masterarbeit an der Kunsthochschule Berlin Weißensee entwickelt. In zahlreichen Bewegungsstudien hatte ich erkannt, dass die Natur sich über flexible Bewegungsapparate fortbewegt und verformt. Als LEGO®-Fan habe ich die starren Technikbausteine genutzt, um organische Bewegungen der Natur nachzuahmen. Wahre Bewegungsästhetik habe ich allerdings erst durch die Erfindung eines zusätzlichen, flexiblen Bausteins, erreicht. Continue reading

Interview mit Lara Ramm zur startnext-Crowdfunding für Glutanada

glutanadaKlaus-Martin Meyer: Lara, Du hast auf Startnext ein Crowdfunding für Dein Projekt Glutanada initiiert. Könntest Du dich und Glutanada bitte kurz vorstellen?

Lara Ramm: Hallo ich bin Lara Ramm, 25 Jahre alt, komme aus Berlin und habe in diesem Jahr meinen Master Abschluss im Entrepreneurship gemacht. Seit fünf Jahren plane ich zusammen mit meinem Team und der Universität Potsdam (Potsdam Transfer) die Gründung von Glutanada. Da ich selber an Lebensmittelintoleranzen und einer Lebensmittelallergie leide, weiß ich, wie schwer es ist essen zu gehen bzw. ein geeignetes Restaurant zu finden. Glutanada wird genau dies, Lebensmittelallergikern, Menschen mit Lebensmittelintoleranzen und Freunden der gesunden Küche ermöglichen. Und nicht nur das, bei Glutanada kommen alle zusammen und gemeinsam an einem Tisch. Das heißt folgende Zielgruppen haben die Möglichkeit gemeinsam an einem Tisch essen zu gehen: Lebensmittelallergiker, Menschen mit Lebensmittelintoleranzen, sich gesund ernährende Menschen, Veganer und Vegetarier und sich Low Carb ernährende. Continue reading

„Unser Crowdfunding hat sich gut herumgesprochen und es kommen vielzählige Rückmeldungen.“ – Katja Schäffler über das startnext-Crowdfunding für das Zölli’s

Zoellis LogoKlaus-Martin Meyer: Katja, Du bist eine der Initiatoren von Zölli`s Restaurant, Lieferservice und Catering. Könntest Du dich und die Idee bitte kurz vorstellen?

Katja Schäffler: Ich bin Katja, 26 Jahre alt und komme aus Nürnberg. Aktuell studiere ich Pädagogik und Soziologie in Erlangen. Im Zölli’s werde ich als Organisatorin und Managerin tätig sein, da ich mir im Studium den Schwerpunkt „Betriebspädagogik“ gesetzt habe. Mein Partner ist gelernter Koch und Sporttrainer, wir ergänzen uns daher in unserem Konzept perfekt.
Das Zölli’s wird ein Restaurant mit Lieferservice und Catering das sich an Menschen mit speziellen Bedürfnissen bei der Ernährung richtet. Das bedeutet, es gibt auf der einen Seite Allergiker gerechtes Essen und auf der anderen Seite Fitnessfood. Alle Speisen werden glutenfrei sein, viele vegetarisch, vegan oder in Bio-Qualität.
Wir wollen allerdings nicht, dass es „grün“ schmeckt und danach aussieht sondern es wird eine Auswahl an hausgemachter Pasta, Pizzen und Burgen geben die gut aussieht und lecker schmeckt.
Im Restaurant selbst, wird es zusätzlich noch eine saisonale Wochenkarte geben. Das Besondere dabei ist, dass jeder Kunde sich in einer Kundenkartei registrieren und seine Bedürfnisse bei der Ernährung hinterlegen kann. Dies bedeutet, egal ob ein Kunde eine Unverträglichkeit hat, eine gewisse Ernährungsweise bevorzugt oder ob man schlichtweg etwas nicht mag, beim Bestellen warnt das Programm den Kunden und generiert Alternativen. Ganz praktisch gesagt: ein Kunde mag keine Zwiebeln aber er bestellt eine Pizza Tonno mit Kapern und Zwiebeln. Das Programm sagt ihm „Sie haben etwas mit Zwiebeln bestellt, wollen sie Alternativ: 1. Keine Zwiebeln, 2. Mais, 3. Paprika usw. Dies gibt dem Kunden die 100%ige Entscheidungsfreiheit über sein Essen.
Im Zölli’s wird der größte Teil selbst gemacht und es gehört zu unserer Philosophie, dass unsere Kunden auf der Webseite jeder Zeit nachvollziehen können, woher wir unsere Produkte beziehen. Continue reading

„Es fühlt sich also immer mehr wie ein Gemeinschaftsprojekt an und das ist ein sehr schönes Gefühl!“ – Cellist Peter Hudler zu seinem Crowdfunding auf Indiegogo

CellistKlaus-Martin Meyer: Peter, du bist klassischer Cellist und planst aktuell ein Jazz-Album. Wie kam es dazu?

Peter: Es ist eher eine Mischung aus Stücken mit Jazz und Cross Over Elementen, sehr bunt, und ich hab das Programm zunächst einmal aus einem Bedürfnis entwickelt, etwas Neues zu probieren und mich zu trauen über den Tellerrand zu schauen. Aber auch um dazu zu stehen und ausserdem auch aus der Idee heraus, dass wir klassische Musiker immer mehr den Kontakt zu den jungen Leuten verlieren und dann verliert auch unsere Musik die Kraft. Ich möchte mich, indem ich diese Cross Over und jazzeigen Sachen reinnehme, wieder mit dieser mehr archaischen Kraft verbinden und sie hoffentlich auch in das klassische Repertoire hinüberbringen. Continue reading

Interview mit Sebastian zum adjus.table-Crowdfunding auf wemakeit

adjus.tableKlaus-Martin Meyer: Sebastian, du bist Designer und hast den adjus.table entwickelt. Was ist das genau?

Sebastian: Der adjus.table ist eine low-tech Variante eines höhenverstellbaren Arbeitstisches. Er lässt sich mit nur einem Handgriff an aktuelle Anforderungen anpassen und kann als Schreib- sowie Besprechungstisch genützt und für Präsentationen im Stehen rasch umfunktioniert werden.

Klaus-Martin Meyer: Für welche Zielgruppen hast du den adjus.table gebaut?

Sebastian: Für alle, die viel am Computer sitzen. Denn stundenlanges Sitzen ist eine der ungesündesten Gewohnheiten unserer Zeit. Mit dem adjus.table möchte ich mehr Abwechslung in den Büroalltag bringen und für mehr Bewegung am Arbeitsplatz sorgen. Der Tisch ist in zwei Größen erhältlich. Die kleinere Variante ist ideal fürs Home Office oder kleinere Büros, während die große Variante für all jene mit viel Platzbedarf oder für Co-Working-Spaces und Besprechungsräume passend ist. Continue reading

Interview mit Georg Gasteiger zum Crowdfunding für den Mesnerhof-C auf startnext

Mesnerhof-cKlaus-Martin Meyer: Georg, du betreibst den Mesnerhof-C in Tirol. Kannst du dich und das Projekt bitte kurz vorstellen?

Georg Gasteiger: Klar, ich bin in Tirol auf einem Bauernhof aufgewachsen, als „Nicht-Ältester“ war ich aber nicht für die Hof-Nachfolge bestimmt. So folgten nach einem Wirtschaftsstudium in Wien, diverse Arbeits-Stationen bei Banken, Medien und bis vor kurzem in der Innovationsförderung. Über all die Jahre in der Stadt blieb ich aber dem „Land“ verbunden. Auch als ich vor gut 15 Jahren begann, mich eingehend mit dem Zusammenhang von „Kreativität und Raum“ zu beschäftigen, hat mich die Bedeutung des Naturraums auf den Innovationsprozess besonders interessiert. Ich kürze jetzt ab und sage einfach, dass ich gerade in den Bergen, am 400 Jahre alten Mesnerhof, einen Ort gefunden habe, der ideale Bedingungen für die „Emergenz des Neuen“ bietet. Das einzige Problem: das zauberhafte Ensemble war nach Jahrzehnten des Leerstands dem Verfall Preis gegeben. Das Projekt Mesnerhof-C beinhaltet somit zwei Aspekte: zum einen die Rettung alpiner Baukultur und zum anderen die Entwicklung eines kreativitätsfördernden Rückzugsorts für gemeinschaftliche Aktivitäten – ein „Community Retreat“. Continue reading

Interview mit Judith Anger zum aktuellen Crowdfunding auf wemakeit für den Bau eines Tiny House

wildniskulturhofKlaus-Martin Meyer: Judith, du bist die Betreiberin des WildnisKulturHof. Kannst du dich und das Projekt bitte kurz vorstellen?

Judith Anger: 2010 absolvierte ich die Fortbildung zur Permakultur-Praktikerin bei Sepp Holzer. Im Anschluss gründete ich den Verein Perma Vitae, um das Gelernte auch anderen zu vermitteln. Mein wichtigster Leitsatz: «Die Lösung ist so einfach, man muss nur damit beginnen und die Ideen umsetzen». Seit 2014 bin ich Pionierin der WildnisKultur und seit 2015 Besitzerin des WildnisKulturHofes im Südburgenland/Österreich. Continue reading

Interview mit Max Sedlmeier zum Startnext-Crowdfunding für Maxbrauerei Biermanufaktur

Logo MaxbrauereiKlaus-Martin Meyer: Max, Du bist der Initiator des “Maxbrauerei Biermanufaktur”-Pitches auf Startnext. Könntest Du dich und die Biermanufaktur bitte kurz vorstellen?

Max Sedlmeier: Ich bin Diplom-Braumeister und betreibe seit April 2010 eine kleine Biermanufaktur in einem ehemaligen Kuhstall. Zur Zeit werden etwa 300 Hektoliter Bier pro Jahr gebraut und sogar deutschlandweit vertrieben. Neben der Brauerei gibt es auch eine kleine Probierstube, in der Braukurse, Bierseminare und Verkostungen angeboten werden. Continue reading