Die eine Krähe (Syndicate Room) hackt der anderen (Crowdcube) ein Auge aus

Diese E-Mail kam am 13.02. von Syndicate Room und soll hier einfach einmal in voller Länge zitiert werden:

Hi Klaus-Martin,

Equity crowdfunding has an enviable track record. More than 300 businesses have been funded to the tune of over £140 million in the UK alone. This puts innovation in the UK at an advantage over the rest of the world and there can be no doubt that this type of investment has been great news for entrepreneurs. Continue reading

„Das charmante an der Idee ist, dass wir mit dem Crowdfunding-Ansatz das Sammeln hochwertiger Kunst erstmals einem breiteren Publikum zugänglich machen konnten.“ – Interview mit Tobias Ledermann (52masterworks)

52masterworksKlaus-Martin Meyer: Tobias, Du bist Geschäftsfüher der Firma 52 Masterworks GmbH. Könntest Du dich und die Firma bitte kurz vorstellen? (wenn möglich würde ich dies

Tobias Ledermann: Gerne. 52masterworks ist eine Crowd-Kunstsammlung, die es jedem Kunstinteressierten ermöglicht, Miteigentümer von hochwertigen Kunstwerken zu werden, gemeinsam mit anderen eine einzigartige Sammlung aufzubauen und langfristig an der Wertentwicklung dieser Werke zu partizipieren.

Klaus-Martin Meyer: Wie ist die Idee entstanden, das Crowdfunding-Modell für Kunstinteressierte, -Sammler und -Investoren zu adaptieren?

Tobias Ledermann: Hier kommen mehrere Aspekte zusammen. Zum einen Crowdfunding, als einer der spannendsten Onlinetrends der letzten Jahre, zum anderen der boomende Kunstbereich, der immer mehr Interessenten in seinen Bann zieht und sich für ein breiteres Publikum öffnet. Im Gründerkreis sind beide Trends zu der Idee von 52masterworks verschmolzen. Das charmante an der Idee ist, dass wir mit dem Crowdfunding-Ansatz das Sammeln hochwertiger Kunst erstmals einem breiteren Publikum zugänglich machen konnten. Continue reading

„Mit Degussa-Crowdfunding haben wir eine Plattform geschaffen, die es unseren Kunden ermöglicht, eigene Ideen in Gold oder Silber zu verwirklichen.“ – Interview mit Wolfgang Wrzesniok-Roßbach Sprecher der Geschäftsführung der Degussa

DegussaKlaus-Martin Meyer: Herr Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, Sie sind Sprecher der Geschäftsführung der Degussa. Könnten Sie sich und degussa-crowdfunding.de bitte kurz vorstellen?

Wolfgang Wrzesniok-Roßbach: Ich habe bei der Dresdner Bank den Edelmetall- und Rohstoffhandel geleitet und dann einige Jahre die Sales- und Marketing-Aktivitäten der Heraeus Metallhandelgesellschaft mbH verantwortet. Seit 2011 bin ich Geschäftsführer der Degussa.

Mit Degussa-Crowdfunding haben wir eine Plattform geschaffen, die es unseren Kunden ermöglicht, eigene Ideen in Gold oder Silber zu verwirklichen. Die Vorgehensweise: Sie reichen eine Idee ein, unsere Experten prüfen die Realisierbarkeit und geben Auskunft über die Material- und Herstellungskosten. Sagen wir, die Idee eine Silbermünze zur 250sten Jahrfeier ihrer Stadt mit einem individuellen Motiv zu produzieren kostet bei einer Auflage von 100 Exemplaren 5.000 €. Dann kostet eine Münze pro Besteller 50 €. Der Initiator sucht jetzt über die Degussa-Crowdfunding-Plattform weitere 99 Unterstützer, so dass er und die interessierten Unterstützer ohne Risiko die individuell gestaltete Silbermünze mit eigenem Motiv zum Stückpreis von 50 € dann und nur dann zahlen und erhalten, wenn genug Unterstützer zusammen kommen. Ansonsten gibt es das Geld ohne Abzüge und durch eine Bank abgesichert zurück. Das ist die Idee in kurzen Worten und ein unschlagbares Angebot sowohl preistechnisch aber auch in der Möglichkeit eigene kreative Ideen in Edelmetall zu realisieren. Continue reading

Crowdfunding-Plattform CircleUp geht Partnerschaft mit Nahrungsmittelkonzern ein

Circle Up Kaum hat die US-Börsenaufsicht die Regeln für equity based Crowdfunding vereinfacht, schwillt der Newsstrom aus den USA an. Seedrs gab beispielsweise bekannt, dass man innerhalb von Wochen auf dem US-Markt starten werde. Heute wurde eine potentiell recht gewichtige Kooperation publik. CircleUp – eine Crowdfunding-Plattform für Hersteller von Konsumerprodukten – wird mit dem Nahrungsmittelkonzern General Mills zusammenarbeiten, der über die Plattform “multi millions” von Dollars in Startups investieren wird.

Dass strategische Investoren und VC viele Millionen Dollar oder Pfund und neuerdings auch Euros auf p2p-Plattformen platzieren, ist inzwischen zur Gewohnheit geworden. Dass aber der Venture Capital-Arm eines Konzerns einen Crowdfunding-Marktplatzt nutzt, um interessante Investmentgelegenheiten zu finden, ist noch eher die Ausnahme. Der Redaktion ist mit einer Zusammenarbeit zwischen General Electric und OurCrowd in Israel bisher nur ein solcher Fall bekannt. Continue reading

Crowdfunder.co.uk mit Crowdfunding in eigener Sache

crowdfunderDie bundesdeutschen Player startnext und visionbakery werden aktuell neugierig nach Großbritannien blicken. Dort veranstaltet der marktführende einheimische Player Crowdfunder.co.uk ein Crowdfunding in eigener Sache. Es sollen eine Millionen GBP eingesammelt werden. Dafür gibt man 4,76 Prozent des Eigenkapitals ab. Die Bewertung mit rund 20 Millionen GBP ist also alles andere als “Micky Maus” – wie Frank Thelen zu sagen pflegt. Continue reading

„Wir nennen das Ganze Crowd Buying, da die Crowd die Produkte tatsächlich kauft.“ – Interview mit Tim Barkow zum Start von series-zero.eu

series_zero_logoKlaus-Martin Meyer: Tim, Du bist Geschäftsführer der Series Zero GmbH. Könntest Dich und die Firma bitte kurz vorstellen?

Tim Barkow: Series Zero ist eine Plattform, über die wir neuartige Produkte anbieten, die es in dieser Form in Deutschland und Europa so bislang nicht gegeben hat. Es kann sich dabei um die Markteinführung von Artikeln handeln, die es beispielsweise bislang nur in Amerika oder Asien gab oder alternativ um echte Serie-Null-Produkte. Wir nennen das Ganze Crowd Buying, da die Crowd die Produkte tatsächlich kauft. Wir kombinieren dabei die Vorteile von Crowd Funding mit einem klassischen Verkaufsprozess. Continue reading

Interview mit Kim Neidenberger zum FunderNation-Crowdfunding für trainerstar.de

Lothar-Matthäus-trainerstardeKlaus-Martin Meyer: Kim, Du bist Geschäftsführer von trainerstar.de. Könntest Du dich und die Firma bitte kurz vorstellen?

Kim Neidenberger: ​Hallo Klaus-Martin. Sehr gern stelle ich mich und trainerstar.de vor. Zunächst zum Unternehmen: trainerstar.de – „…hier sind  Fußballtrainer zu Hause!“ lautet unser Slogan. Wir sind in der Startup-Welt angetreten, um den über 475.000 deutschsprachigen Amateur-Fußballtrainern – und später auch den Fußballtrainern in Europa – zeitgemäßes und qualitativ hochwertiges Fachwissen sowie nützliche und innovative Tools für die tägliche Trainerarbeit an die Hand zu geben. Wir möchten einen Beitrag leisten, die Ausbildung der zahlreichen jungen Talente in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu verbessern und dafür zu sorgen, dass die Spieler – egal in welcher Altersklasse – gerne zum Training gehen, moderne und zeitgemäße neue Trainingsübungen kennenlernen und einfach mit viel Spaß den Fußball entdecken. Ich persönlich bin dem Fußball verfallen, spiele seit dem 7. Lebensjahr. In diesem Jahr habe ich aber die Schuhe an den Nagel gehängt 😉 So langsam merkt man, dass man alt wird. Für mehr als Bezirksliga hat es aber auch nicht gereicht. Der Spaß stand bei mir immer im Vordergrund. Im Trainergeschäft bin ich mittlerweile auch schon über 10 Jahre aktiv. Angefangen habe ich in der Jugend und aktuell trainiere ich als Co-Trainer eine Kreisklassen-Mannschaft mit meinem ehemaligen Trainer. Neben der Gründung von trainerstar.de, bastel ich aktuell an der B-Lizenz und meine Familie möchte mich auch gerne wieder häufiger sehen. Ambitioniertere Ziele als Trainer schieben ich aus Zeitgründen noch vor mir her. Continue reading

„Unsere Deal-Pipeline ist randvoll.“ – Interview mit Ralf Beck zum Start von Geldwerk1

Geldwerk1 LogoKlaus-Martin Meyer: Herr Beck, Sie sind Gründer und Geschäftsführer der neuen Crowdinvesting-Plattform Geldwerk1. Können Sie sich und die Plattform bitte kurz vorstellen?

Ralf Beck: Der Ursprung von Geldwerk1 liegt in meinem Buchprojekt zum Thema „Crowdinvesting – Die Investition der Vielen“. Das Buch zwang mich zunächst, ganz tief in alle Facetten des Themas einzusteigen und mich mit dem Tun der existenten Crowdinvesting-Plattformen intensiv zu beschäftigen. Das Buchprojekt zog dann allerdings auch enorm viele Anfragen und Kontakte nach sich, so dass ich immer tiefer in das Thema hineingesaugt wurde. Es war letztlich nur eine Frage der Zeit bis daraus eine eigene Plattform entstehen würde, wenngleich mir selbst das erst seit ungefähr einem dreiviertel Jahr klar ist. Geldwerk1 soll nun ein „best of“ aus all meinen Erkenntnissen sein und natürlich auch aus denen unseres Gesamtteams. Unsere Plattform wird keine spezielle thematische Ausrichtung haben. Im Hinblick auf unsere Projekte ist alles möglich, was uns gut und sinnvoll erscheint. Um eine breite Anlegerschicht zu erreichen, werden wir die Anleger im Regelfall ab 20 Euro einsteigen lassen, also eine relativ niedrige Einstiegshürde setzen. Nun gut, eines unserer ersten Projekte wird dann gleich mal eine Ausnahme sein und einen höheren Einstiegsbetrag voraussetzen. Bei uns wird es also Grundregeln geben, von denen es aber gelegentlich Ausnahmen gibt. Die Fundings laufen – wie bei vielen anderen Plattformen auch – über partiarische Nachrangdarlehen, um nicht in eine teure Prospektpflicht zu rutschen. Die Art der Erfolgsbeteiligung für die Anleger ähnelt dem, was sich bei den bereits etablierten Plattformen bewährt hat. Es wird also laufende Ergebnisbeteiligungen geben und eine Beteiligung an der Wertsteigerung der Startups. Das Investieren bleibt für die Anleger bei uns komplett gebührenfrei. Continue reading

Revenue Share-Crowdfunding mit List71

List71Gegründet von den Europäern Kari Honkanen, Jori Karstikko, Tomi-Pekka Parkkinen und Pekka Vijito ist mit List71 in Singapur eine neuartige Crowdfunding-Plattform “beyond debt and equity” an den Start gegangen. Es geht also weder um Firmenanteile, noch um p2p-Kredite. Die Investoren auf der Plattform (ab 500 Euro ist man dabei) geben ihr Kapital, um im Gegenzug für einen Zeitraum X einen Anteil am Umsatz von Y Prozent zu bekommen. Aktuell kann man sich an zwei Projekten auf List71 beteiligen. Ein Projekt ist dabei List71 selber. List71 will auf diese Art und Weise 710.000 Euro einsammeln. Mehr als die Hälfte des Weges ist bereits beschritten.

Die Vorteile für die Firmen liegen auf der Hand, denn sie brauchen keine Anteile abzugeben. Der Nachteil für die Investoren wird dadurch gemildert, dass diese von Anfang an von einem Zahlungsstrom profitieren. Im Falle des Investments in die Plattform List71 erhält die Grundgesamtheit der Investoren 15 Prozent des Umsatzes und dies für einen Zeitraum von 36 Monaten. Man rechnet mit einem jährlichen Return von 44 Prozent. Continue reading

Blitz-Interview mit Anastasia Heilmann zu den Plänen von Leetchi nach dem Einstieg von Crédit Mutuel Arkéa

leetchiKlaus-Martin Meyer: Anastasia, Du bist Country Manager Germany bei Leetchi. Könntest Du dich und deine Firma bitte kurz vorstellen?

Anastasia Heilmann: Sehr gern. Ich bin bei Leetchi.com für den deutschen Markt und somit für das Marketing, die Partnerschaften, Presse und die Community verantwortlich. Zuletzt habe ich in Berlin bei dem Spieleentwickler GameDuell gearbeitet und bin Mitte des Jahres für Leetchi nach Paris gezogen. Leetchi ist ein Fintech-Unternehmen, das in 2009 von Céline Lazorthes, unserer heutigen CEO, gegründet wurde. Zu der Leetchi-Gruppe gehören Leetchi.com und MANGOPAY. Leetchi.com ist eine Plattform für persönliches Crowdfunding, Spenden-Crowdfunding und das Einsammeln von Geld von Gruppen. Sie zählt mittlerweile mehr als vier Millionen Nutzer; etwa 80 Prozent davon in Frankreich. Wir sehen also noch viel Potenzial in Deutschland! MANGOPAY ist eine Payment-Solution für Marketplaces, Share-Economy-Plattformen und Crowdfunding-Sites. Wir arbeiten mit über 700 Kunden in 22 Ländern zusammen. Continue reading