„Unsere Plattform ermöglicht es Gründern, ihre Geschäftsidee einem großen Investorenpool vorzustellen und um deren Gunst zu werben.“ – Im Gespräch mit Kristin Lieder (Gründerplus)

Gründerplus

Klaus-Martin Meyer: Kristin, Du bist in der Geschäftsleitung von Gründerplus. Könntest Du dich und Gründerplus bitte kurz vorstellen?

Kristin Lieder: Hallo Klaus-Martin, ich bin Kristin Lieder und begleite das einstige Händlerbund Projekt „Gründerplus“ von Beginn an. Seit Juli diesen Jahres bin ich bei Gründerplus Teil der Geschäftsleitung und für die StartUp- und Investorenbetreuung verantwortlich. Ich bin studierte Diplom-Betriebswirtin (BA) und habe sechs Jahre lang zahlreiche Erfahrungen im Bankensektor sammeln können. Schnell habe ich mich auch im Bankenbereich auf die selbstständigen Kunden spezialisiert und kenne dadurch natürlich auch alle Vor- und Nachteile des deutschen Unternehmertums. Gründerplus ist daher auch nicht nur eine Projektinitiative geblieben, sondern hat sich zu einer eigenständigen Tochterfirma des Händlerbundes entwickelt, um hier den Gründern und Selbstständigen – vor allem im E-Commerce – einen Mehrwert bieten zu können. Continue reading

Interview mit Tino Kreßner über startnext und die kritischen Erfolgsfaktoren des Crowdfundings

startnext

Klaus-Martin Meyer: Tino, Du bist der COO von startnext. Könntest Du dich und startnext bitte kurz vorstellen?

Tino Kreßner: Startnext ist eine Crowdfunding Plattform für kreative Projekte. Ab August 2009 haben wir mit der Konzeption und Entwicklung begonnen und ab September 2010 konnten sich die ersten Projekte anmelden.
Gegründet wurde Startnext von Denis Bartelt und mir. Denis ist ausgebildeter Fotograf und ich habe während meines Studiums vor allem Filme produziert und
als Designer gearbeitet. Die Softwarebasis von Startnext wurde von tyclipso.net entwickelt, einer Online-Agentur, die Denis 2003 als Inhaber gegründet hat. Heute haben wir bei Startnext 360 erfolgreiche Projekte und fast 1,5 Mio. Euro, die über diese Plattform geflossen sind. Continue reading

Interview mit Thorsten Witt zum Start von sciencestarter.de

Klaus-Martin Meyer: Thorsten, Du wirst auf wissenschaft-im-dialog.de als Ansprechpartner für die im November startende Crowdfundingplattform sciencestarter.de benannt. Könntest Du dich und sciencestarter.de bitte kurz vorstellen?

Thorsten Witt: Sehr gerne. Ich habe Politikwissenschaft und Soziologie studiert und bin seit Anfang 2010 bei Wissenschaft im Dialog, zunächst als studentischer Mitarbeiter, seit Juli letzten Jahres als Projektleiter. Ich leite hier unter anderem unsere Veranstaltungsreihe der Scicamps, bei der wir das Format der Barcamps auf den Wissenschaftsbereich anwenden. Mit sciencestarter.de kommt jetzt ein neues Projekt hinzu, Crowdfunding für die Wissenschaft, eine spannende Sache. Continue reading

„Die Zeiten ändern sich aber, und wir wollen mit der Plattform reagieren und jetzt Solarprojekte 2.0 realisieren.“ – Interview mit Peer Piske (crowdEner.gy)

Klaus-Martin Meyer: Herr Dr. Piske, Sie sind einer der Gründer von crowdEner.gy. Könnten Sie sich und Ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Peer Piske: Wir sind seit 2004 in der PV-Branche und gehören im Bereich Projektentwicklung und Projektfinanzierung damit zu den Pionieren. Wir haben zahlreiche der größten Anlagen der Welt entwickelt finanziert, und gebaut. Die Zeiten ändern sich aber, und wir wollen mit der Plattform reagieren und jetzt Solarprojekte 2.0 realisieren. Continue reading

„Bei Companisto gibt es keine Mindestinvestitionssumme, so dass wirklich jeder, der möchte und volljährig ist, in vielversprechende Unternehmen investieren kann.“ – Im Gespräch mit Tamo Zwinge

Klaus-Martin Meyer: Herr Zwinge, Sie sind einer der beiden Gründer bei der Companisto GmbH. Können Sie sich und Ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Tamo Zwinge: Mein Name ist Tamo Zwinge, ich bin Rechtsanwalt und zusammen mit David Rhotert Gründer von Companisto. Companisto ist eine Crowdinvesting-Plattform, auf der Startups in der Frühphase und Mikroinvestoren – wir nennen sie Companisten – zusammenfinden. Bei Companisto gibt es keine Mindestinvestitionssumme, so dass wirklich jeder, der möchte und volljährig ist, in vielversprechende Unternehmen investieren kann. Companisto ist Anfang Juni 2012 an den Start gegangen. Seitdem wurden bereits über 245.000,00 Euro durch mehr als 1.000 Companisten investiert. Continue reading

„Nur wer trommelt, wird eine Crowd sammeln, die hörbar ist!“ – Im Gespräch mit Konrad Lauten (Inkubato)

Klaus-Martin Meyer: Konrad, Du bist der Geschäftsführer der Inkubato UG. Könntest Du dich und Inkubato bitte kurz vorstellen?

Konrad Lauten: Mit Inkubato ist es seit 2010 möglich, Projekte vorzufinanzieren, bekannt zu machen und eine Community für zukünftige Projekte aufzubauen.
Ich habe besonders aus dem kulturellen Bereich viele Erfahrungen für Projektentwicklungen und Finanzierungen in Gruppen gemacht. Als das Web soweit war, die technischen Voraussetzungen für eine Umsetzung der bisher manuell gesammelten Projekt und Beträge zu bieten, habe ich mit einem Partner Inkubato entwickelt und online gestellt. Continue reading

„LHINKER besteht aus einem sechsköpfigen Team von Individualisten, von denen jeder ein Spezialist auf seinem Fachgebiet ist.“ – Im Gespräch mit Patrick Schikowski

Lhinker

Klaus-Martin Meyer: Patrick, Du bist bei Lhinker für Business Development zuständig, könntest Du dich und Deine Firma bitte kurz vorstellen?

Patrick Schikowski: Im Anschluss an meine Ausbildung zum Versicherungskaufmann und nach einem abgebrochenen Studium der Wirtschaftswissenschaften arbeitete ich fünf Jahre für eine Wertpapierhandelsbank mit Spezialisierung auf den Derivatehandel. Meine Tätigkeit führte mich vom retail über das institutionelle Business zum Projektmanagement für die Implementierung und Platzierung neuer Produkte wie z.B. das hauseigene Asset Management und den Auf- und Ausbau einer Online-Research-Plattform. Continue reading

Crowdcube – Meine favorisierte Crowdfunding-Plattform

Mein favorisierter Crowdfunding-Marktplatz ist aktuell ganz klar Crowdcube (www.crowdcube.com). Im Gegensatz zu den aktuell führenden Plattformen hierzulande erwirbt man über den britischen Marktplatz tatsächlich Equity, also echte Anteile an den Firmen. Crowdcube hat seit Bestehen Anfang 2011 bisher nach eigenen Angaben über 3,9 Millionen britische Pfund (bei aktuellem Wechselkurs rund 5 Millionen Euro) für ihre Kunden an Beteiligungskapital eingesammelt. Alleine eine Millionen entfielen dabei auf die größte Emission von The Rushmore Group, einen Gastronomie-Betreiber, der in Soho (London) einen neuen Private Member Club etablieren will. Continue reading