„Wir waren schon kurz nach dem Start von Kartenmachen.de in der Gewinnzone“ – Interview mit Andreas Ritter (Kartenmachen.de) zum kürzlich erfolgreich beendeten Seedmatch-Crowdfunding

kartenmachen.de-LogoKlaus-Martin Meyer: Herr Ritter, Sie sind der Geschäftsführer der Firma Kartenmachen.de Druck GmbH. Könnten Sie sich und die Firma bitte kurz vorstellen?

Andreas Ritter: Den Online-Shop Kartenmachen.de gibt es seit 2014. Wer ein Fest ausrichten und seine Gäste stilvoll mit gedruckten Karten einladen möchte, ist bei uns richtig. Gastgeber können bei Kartenmachen.de für eine Vielzahl von Festen Einladungskarten mit ganz unterschiedlichen Motiven bestellen. Das Besondere an unseren Karten: Man kann einen persönlichen Text auf die Karte drucken lassen. Diese Dienstleistung bieten auch andere Kartenshops an – allerdings mit dem Unterschied, dass man seinen Text dort mit einem Web-2-Print-Tool selbst in das Kartenmotiv einbringen muss. Bei uns erledigen das gelernte Grafik Designer. Sie sorgen dafür, dass nur wenige Tage nach der Bestellung optisch perfekte Einladungskarten im Briefkasten des Gastgebers liegen. Trotz dieser zusätzlichen Dienstleistung sind wir eher günstiger als unsere Mitbewerber. Continue reading

Interview mit Joschka Friedag zum aktuellen Companisto-Crowdfunding für Cringle

cringleKlaus-Martin Meyer: Joschka, Du bist Gründer und CEO von Cringle. Könntest Du dich und Cringle bitte kurz vorstellen?

Joschka Friedag: Gerne. Ich bin studierter Diplom-Ingenieur der Technischen Universität Berlin, Familienvater und Geschäftsführer von Cringle. Cringle ist eine Smartphone-App, mit der Nutzer in Sekunden Geld an Freunde in ganz Europa senden können. Diese Lösung verkaufen wir an Banken, um sie bei der Digitalisierung zu unterstützen. Das ist für die Banken wichtig, um nicht den Zugang zu den Digital Natives zu verlieren oder sie von einem Kontowechsel abzuhalten. Aktuell arbeiten wir mit der DKB zusammen und sind in weiten Verhandlungen mit weiteren großen Banken. Continue reading

„Durch die Equity Crowdfunding-Kampagne auf seedrs.com bekommt jeder die Chance, ein Stück dieser globalen Sportliga zu kaufen. “ – Interview mit Iepe Rubingh (Chess Boxing Global Marketing CBGM GmbH)

chessboxingKlaus-Martin Meyer: Iepe, Du bist der Geschäftsführer der Firma Chess Boxing Global Marketing CBGM GmbH. Könntest Du dich, den Sport Chess Boxing und euer Startup bitte kurz vorstellen?

Iepe Rubingh: Das mach ich gerne. Chessboxing kombiniert, wie der Name schon sagt, Denksport Nummer 1 Schach und Kampfsport Nummer 1 Boxen.
Ein Kampf geht über maximal 11 Runden. Sechs davon im Schach und fünf Runden im Boxen, jeweils drei Minuten und abwechselnd. Die Schachzeit beträgt dabei insgesamt 18 Minuten, es stehen also jedem Gegner neun Minuten zur Verfügung.
Die Kämpfe finden in vier Gewichtsklassen statt und können durch K.O., Schachmatt, der Entscheidung des Ringrichters oder durch Überschreiten des Zeitlimits entschieden werden.

Die mittlerweile anerkannte Wettkampfsportart wurde 2003 von uns in Berlin erfunden und wird vom Amateur Verband und der World Chessboxing Organisation e.V., weltweit verbreitet. Der weltweit größter Amateurverband befindet sich in Indien mit über 1000 Mitgliedern. 2013 erweiterte sich der Verein um die Vermarktungs-Division Chess Boxing Global Marketing CBGM GmbH. Ihr Ziel ist es, eine professionelle, globale Liga, nach Weltmeisterschaften in Moskau und Berlin, weiter auszubauen.

Durch die Equity Crowdfunding-Kampagne auf seedrs.com bekommt jeder die Chance, ein Stück dieser globalen Sportliga zu kaufen. Soweit wir wissen, ist das eine Weltpremiere. Stellen Sie sich mal vor, man hätte sich einen Teil der NBA, NFL oder Champions League kaufen können!? Continue reading

Interview mit Jonas Hopf (Geschäftsführer KULEVO) zum aktuellen Innovestement-Crowdfundig

kulevoKlaus-Martin Meyer: Herr Hopf, Sie sind Geschäftsführer der Firma KULEVO
GmbH. Können Sie sich und ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Jonas Hopf: Ich war schon immer ein gesellschaftlich sehr engagierter Mensch. Und ich bin in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen. Da liegt es nahe, dass ich mich gewissen Problemstellungen nicht als Politiker, sondern eben als Unternehmer annehmen will. Meine kulevo GmbH soll Geschichtswissen vermitteln. Ähnlich wie auf Sprachreisen Sprachkenntnisse vermittelt werden. Und da lernen Spaß machen muss, werden unsere historischen Bildungsreisen Abenteuer sein. Continue reading

„Unser US-amerikanischer Gegenspieler Hudl wurde letztes Jahr mit mehr als 70 Mio. US Dollar finanziert. “ – Interview mit Alexander Bitzke zum Fubalytics-Crowdfunding

fubalytics2Klaus-Martin Meyer: Alexander, Du bist einer der Gründer von Fubalytics. Könntest Du dich und die Firma bitte kurz vorstellen? Zudem interessiert es die Leser sicher, was seit dem ersten Crowdstreet-Interview seit 2012 bei Euch alles so passiert ist.

Alexander Bitzke: Vielen Dank Klaus-Martin, das mache ich sehr gerne. Ich bin Alexander Bitzke habe Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Sportmanagement studiert. Gemeinsam mit Eugen (Eugen Funk) habe ich FUBALYTICS gegründet. Wir haben uns die schnelle Videoverarbeitung im Fußball auf die Fahnen geschrieben. Besonders gut kann man das an unserer App sehen. Die Videos werden nur im gewünschten Zeitraum eines Fußballspiels (z.B. eine Torszene) mitgeschnitten, kategorisiert und direkt auf unsere Plattform geladen. Von dort können die Szenen direkt auf Facebook & Co geteilt werden. Ende 2012 gab es die erste Version unserer Plattform mit fünf Nutzern. Mittlerweile haben wir mehr als 6.000 Nutzer und den größten regionalen Fußballverband Deutschlands mit im Boot. Continue reading

„Wir haben mit eatclever ein bisher einmaliges Angebot im Markt geschaffen.“ – Interview mit Mohamed Chahin zum aktuellen companisto-Crowdfunding

eatclever-LogoKlaus-Martin Meyer: Mohamed, Du bist einer der Gründer und Geschäftsführer von eatclever. Könntest Du dich und euer Startup bitte kurz vorstellen?

Mohamed Chahin: Sehr gerne, schon während meiner Schulzeit habe ich in der Gastronomie gearbeitet und die Branche aus verschiedenen Blickwinkeln kennengelernt. Während meines Studiums an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (Studiengang Elektrotechnik), habe ich für das Startup resmio im Vertrieb gearbeitet. Diese vermitteln online Tischreservierungen für Restaurants. Dadurch konnte ich zusätzlich Startup Erfahrung sammeln. Heute bin ich 23 Jahre alt und bei eatclever für die Expansion und Partnerrestaurants zuständig.
Zu eatclever: Über die Website www.eatclever.de können die Kunden derzeit aus rund 30 Gerichten von Wraps, Currys und Gerichten aus der Pfanne über Suppen und Salate bis hin zu gesunden Nachtischen auswählen. Diese wurden zusammen mit Ernährungs- und Gesundheitsexperten, unter Berücksichtigung der bedeutendsten aktuellen Ernährungstrends, entwickelt. eatclever Kunden können so nicht einfach nur „gesund“ bestellen, sondern gezielt über eine Filterfunktion z.B. aus vegetarischen und veganen Gerichten wählen. Die Bestellung kann anschließend online oder per Telefon erfolgen, wird dann von eatclever an den Lieferpartner vor Ort weitergeleitet, der das Essen zubereitet und im Schnitt in 55 Minuten ausliefert. Continue reading

Interview mit Daniel Schlör (Gründer MINEKO) zum aktuellen Companisto-Crowdfunding

minekoKlaus-Martin Meyer: Daniel Schlör, Du bist Geschäftsführer und Mitbegründer bei MINEKO (www.mineko.de). Könntest Du dich und die Firma bitte kurz vorstellen?

Daniel Schlör: Ich komme aus Berlin, bin studierter Diplomverwaltungswirt, glücklich verheiratet und Vater von vier Söhnen. MINEKO habe ich zusammen mit Chris Möller im Februar 2014 gegründet, der die Idee zur digitalen Prüfung von Mietnebenkostenabrechnungen hatte. In Deutschland werden rund 20 Millionen Wohnungen privat vermietet. Das Problem: Nur die wenigsten Mieter können ihre jährliche Nebenkostenabrechnung wirklich nachvollziehen. Wir haben seit 2014 über 4.500 Abrechnungen geprüft und dabei festgestellt, dass 9 von 10 Abrechnungen falsch sind. MINEKO hilft dem Nutzer dieses Geld zurückzuholen: Und so funktioniert es: auf www.mineko.de wird die Nebenkostenabrechnungen hochgeladen. Wir prüfen die Zahlen und teilen innerhalb von 24h das Ergebnis mit. Die Prüfung ist kostenlos. Wenn wir Fehler feststellen, informieren wir den Nutzer und machen ein Angebot, die Forderungen durchzusetzen. Davon erhalten wir eine Provision. Durchschnittlich spart jeder private Mieter durch MINEKO ca. 260 Euro pro Jahr. MINEKO hat seit der Gründung eine spannende Entwicklung erlebt. Durch das Feedback unserer Kunden wissen wir, dass die Digitalisierung dieses Themas im Trend liegt und gern genutzt wird. Das ist für uns Ansporn, unser Produkt stetig weiterzuentwickeln, um so auch natürlich zu wachsen! Continue reading

Hertha BSC Berlin goss Crowdfunding on Kapilendo

HerthaDer Hauptstadt Fußballverein Herta BSC Berlin nimmt sich ein Beispiel am VFL Osnabrück und sammelt Kapital via Crowdfunding oder genauer per Crowdlending ein. Ziel ist es eine Millionen Euro über die Plattform Kapilendo einzusammeln. Kapilendo – ebenfalls in Berlin beheimatet – ist eher ein Spätstarter der deutschen Crowdfunding-Szenerie. Bisher wurden lediglich wenige und kleinere Finanzierungen realisiert. Continue reading

Interview mit Immanuel Rebarczyk zum Seedmatch-Funding für ekoio

ekoioKlaus-Martin Meyer: Immanuel, Du bist Mitgründer von von ekoio. Könntest Du dich und das Startup bitte kurz vorstellen?

Immanuel Rebarczyk: Hallo Klaus-Martin! Danke, dass du über ekoio berichtest. Ich bin Immanuel Rebarczyk, 31 und Mitgründer von ekoio. Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen studiert und bin seit frühester Jugend sehr Autoaffin. Im Februar 2013 saß ich mit einem langjährigen Freund Thomas Kuwatsch zusammen und wir haben uns die Frage gestellt, wie die zukünftige Nutzung von Fahrzeugdaten aussehen kann. Der Gedanke, dass Autos zwar fahrende Computer sind, bis zu diesem Zeitpunkt jedoch alle Fahrzeugdaten in einem Bordcomputer gefangen sind, hat uns beide fasziniert und angespornt.
Das Ziel war es, ein System zu entwickeln, das Fahrzeugdaten demjenigen zur sinnvollen Nutzung zur Verfügung stellt, der sie produziert – dem Fahrer. So sind wir zu den ersten Überlegungen rund um ekoio gekommen. Continue reading

Cauli Rice – so machen Crowd-Investments Spaß

Cauli RiceEin Crowdinvestment, das der Crowdstreet-Redaktion richtig Spaß macht, ist eines in Höhe von insgesamt 80 GBP in zwei Runden via Crowdcube. Die Rede ist von Cauli Rice. Die sympathische Macherin informiert die Crowd regelmäßig mit spannenden Infomails. Es geht gut voran und dies trotz Rückschlägen, wodurch sich ehrlich gesagt die Newsletter noch unterhaltsamer lesen (besonders wenn technische Schwierigkeiten am Ende gemeistert werden). Es wird dem Investor das Gefühl vermittelt, dass er/sie irgendwie dabei ist. Continue reading