Input wanted!

An dieser Stelle möchte ich alle einladen, die sich berufen fühlen und interessante Beiträge zum Thema Crowdfunding beisteuern wollen.

Gern können…

– Studenten ihre einschlägigen Master- oder Batchelor-Arbeiten vorstellen
– Rechtsanwälte Fachbeiträge zu rechtlichen Aspekten des Crowdfunding beisteuern
– Startups, die sich mit Hilfe der Crowd finanziert haben, ihre Unternehmsnews publizieren
– Crowdinvestoren ihre (stillen) Beteiligungen zum Kauf anbieten

….

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer etwas relevantes zum Thema beitragen will, darf sich bei mir melden!

Kontakt:
Klaus-Martin Meyer [Xing]
Emai: info@consulting4food.de

3 Responses to Input wanted!

  1. Wirths sagt:

    Hier mein Input, ich verfolge ihren Blog und wollte als Crowdinvestor eines Unternehmens gerne einen Beitrag leisten.

    Freundliche Grüße

    Intelligenter Schwarm

    Crowfunding ein interessantes Thema aktueller und vergangener Zeitgeschichte. Dank dem Internet ist es schneller denn je möglich seine Idee mit einem guten Backround in die Tat umzusetzen. Dabei greift man auf eine Masse an menschlichem Material zu, welches einen als Start up mit Geld unterstütz. Aber dieses menschliche Material sollte nicht nur als Kapitalquelle anzusehen sein sondern ebenso als Datenbank für Wissen a la Wikipedia bzw. als Multiplikator für Marketingzwecke.

    Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die hier enthaltenen Informationen keine allgemeingültigen Regeln bzw. Vorgehensweisen sind sondern nur meine persönliche Meinung bzw. widerspiegeln.

    Als Datenbank ist das Wissen zu nutzen indem man einen Fragebogen entwickelt um so einen Einblick zu bekommen, welche Menschen sich für das eigene Unternehmen interessieren bzw. Kapital gegeben haben. Die Fragen nach folgenden dingen sind von grundlegender Relevanz: Geschlecht, Alter/Altersgruppe, Berufszweig, Position im Beruf, besteht Interesse das Unternehmen nach „vorne“ zu bringen. Wenn diese Fragen beantwortet sind kann dies abgeglichen werden mit der Menge des Kapitals, welches man von einzelnen Personen bekommen hat und so festlegen für wen das eigene Unternehmen am interessantesten ist. Was natürlich nicht fehlen sollte ist die Option eine eigene Meinung weiterzugeben, bzw. einen Verbesserungs-/Veränderungsvorschlag zum Besten zu geben. Dieser Fragebogen gibt einem Investor das Gefühl gehört zu werden und das Unternehmen zu seinem Vorteil zu entwickeln (also wird er Geld verdienen). In dem Fragebogen sollte natürlich die Information weitergegeben werden in welchen Social Networks dieses Start up aktiv ist.
    Anhand des Fragebogens kann die Crowd eingeteilt werden in 3 Kategorien von Investoren. Für jede Kategorie ist es möglich eine eigene Kommunikationsstrategie zu erarbeiten.

    1. Wild Cards: Platzhalter, die Geld gegeben haben, aber sich nicht aktiv am Verbreitungsprozess beteiligen.
    2. Agents: Personen, die als sich an vorgegebenen Strukturen orientieren und keine eigene/verwertbare Meinung äußern.
    3. Scouts: Mitglieder der Crowd, die aktiv ihren Beitrag dazu leisten das Start up, in welches sie investierten mit zu gestalten. Durch eigene Anregungen und Verbreitung von Informationen über dieses Unternehmen.

    Da mit der Crowd kommuniziert und die Richtung vorgegeben werden muss ist es unerlässlich im Rahmen der Finanzierungsphase und darüber hinaus einen Crowdinvestor Relations Manager (CRM) innerhalb des zu finanzierenden Unternehmens zu ernennen. Der CRM kann sich um Anfragen und Auswertungen, so wie die Kommunikation kümmern und gegebenenfalls den Grundstein für ein Folgeinvestment legen. Er führt eine Datenbank welche Aktion erfolg hatte und welche nicht. Er gibt neue Denkanstösse und ändert gegebenenfalls die Richtung des Schwarms. Wenn er feststellt wer von hohem Nutzen für das Unternehmen ist kann er zielgerichtet Pressemeldungen, einblicke in das Unternehmen etc. gewähren.

    Wie man seinem Unternehmen helfen kann hat Klaus- Martin Meyer in seinem Blog http://www.crowdstreet.de bereits in einer Übersicht aus der Perspektive eines Investors zusammengestellt. Hier folgt nun eine ähnliche Übersicht aus der Perspektive eines jungen Unternehmens.

    1. Der CRM sollte von Anfang an darauf hinweisen in welchen Netzwerken das Start up aktiv ist und den potentiellen Investor darauf hinweisen, dass er sich selbst verlinken soll bzw. sinnvolle Beiträge erwünscht sind (mit sinnvolle Beiträge ist nicht gemeint: „hört sich gut an, viel glück“), da man solche auswerten und damit Arbeiten kann.
    2. Der CRM sollte den Investoren dazu ermuntern hin und wieder eigene Beiträge zu teilen, die das Unternehmen betreffen.
    3. Der Schwarm wird nicht nur durch Massenwerbung bekannter sondern auch dadurch, dass potentiale der Investoren genutzt werden. Bei dem eben vorgestellten Fragebogen können potentielle Multiplikatoren ihren eigenen teil dazu beitragen, dass targeting einen erfolg hat.
    4. Wenn Teile der Crowd Interessenten für das Produkt des Unternehmens kennen sollte die Weitergabe von Informationen darüber an diese auch erfolgen. Gegebenenfalls kann der CRM bestimmtes Material an einen hochkarätigen Multiplikator „rausgeben“ Positiver Nebeneffekt: Derjenige der das Material erhalten hat wird die daraus resultierenden Informationen der Crowd weitergeben. Für den CRM ist es nur noch notwendig die Information zu bestätigen.
    5. Ermutigen der Crowd, das Produkt zu kaufen und im Anschluss eine Rezension dazu abzugeben.
    6. Wenn es Blogger gibt oder sonstige Personen, die über das Unternehmen Artikel oder sonstiges Material verfassen, sollten diese wissen, dass es gewünscht ist sich gegenseitig zu verlinken und ggf. in sozialen Netzwerken diesen Artikel allen zugänglich zu machen.
    7. Das Marketingkonzept kann an die Jeweilige Situation angepasst werden um Wild Cards zu gewinnen oder Agents zu Scouts zu machen.

    Kevin Wirths

  2. Hermann sagt:

    Lumindo, ursprünglich finanziert über innovestment.de hat auch eine Folgefinanzierung. Sie haben finanziert, indem sie die ursprüngliche Finanziers der crowd angeschrieben haben.

  3. anonym sagt:

    Firma Sommelier Prive (war auf Companisto) hat Insolvenz angemeldet.

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