Interview mit Sven Mätzschker zum Crowdfunding für ePortrait

ePortrait

Klaus-Martin Meyer: Sven, Du bist Geschäftsführer bei der Firma ePortrait GmbH. Könntest Du dich und Euer Startup bitte kurz vorstellen?

Sven Mätzschker: ePortrait ermöglicht es unter www.eportrait.de privaten Personen, ihre biometrische Passbilder per Webcam selber zu erstellen. Nach Bestellung liegen die Bilder innerhalb von 2-3 Werktagen im Briefkasten. Große Organisationen können ePortrait in ihre Webseite integrieren, um Digitalbilder für Ausweise und andere Karten kundenfreundlich einzuholen, z.B. für die neue Gesundheitskarte der Krankenkassen. Ein schönes Beispiel findet sich bei der BKK MTU unter http://bkk-mtu.de/mitglied-sein/wie-koennen-sie-das-bild-einreichen/.
Zusammen mit Hans Christian habe ich ePortrait im August 2011 gegründet. Hans Christian macht bei uns Marketing, Vertrieb und PR, ich den kaufmännischen Bereich, die Kundenbetreuung und die Operations. Continue reading

Interview mit Thorsten Witt zum Start von sciencestarter.de

Klaus-Martin Meyer: Thorsten, Du wirst auf wissenschaft-im-dialog.de als Ansprechpartner für die im November startende Crowdfundingplattform sciencestarter.de benannt. Könntest Du dich und sciencestarter.de bitte kurz vorstellen?

Thorsten Witt: Sehr gerne. Ich habe Politikwissenschaft und Soziologie studiert und bin seit Anfang 2010 bei Wissenschaft im Dialog, zunächst als studentischer Mitarbeiter, seit Juli letzten Jahres als Projektleiter. Ich leite hier unter anderem unsere Veranstaltungsreihe der Scicamps, bei der wir das Format der Barcamps auf den Wissenschaftsbereich anwenden. Mit sciencestarter.de kommt jetzt ein neues Projekt hinzu, Crowdfunding für die Wissenschaft, eine spannende Sache. Continue reading

Interview mit Saveen Krishnamurthy zu den beiden Crowdfundings der Ludufactur GmbH

Klaus-Martin Meyer: Saveen, Du bist einer der Gründer von Ludufactur. Könntest Du dich und die Firma bitte kurz vorstellen?

Saveen Krishnamurthy: Die Ludufactur GmbH betreibt luudoo.de, die einzige Plattform zur Personalisierung von lizenzgeschützen Spielen bekannter Markenverlage. Mein Gründungspartner Wolfram Kosch ist ein Spielefan und hatte in seiner Zeit als Unternehmensberater die Idee entwickelt, bekannte Gesellschaftsspielklassiker als personalisierte Variante anzubieten. Ich selbst bringe neben meiner Spielfreude meine Leidenschaft für das Querdenken in das Team mit ein, was aus meiner vielfältigen beruflichen Laufbahn in Unternehmen und NGOs resultiert. Gemeinsam mit unseren Softwareentwicklern haben wir uns der Herausforderung gestellt, komplexe Brett-, Lege-, und Kartenspiele so zu personalisieren, dass wir sehr hochwertige Unikate für eine breite Masse von Spielbegeisterten und Geschenksuchenden herstellen können. Dabei galt es folgende Bedingungen zu erfüllen: Maximale Personalisierungsoptionen, intuitiver und zeitsparender Online-Gestaltungsprozess inkl. gemeinschaftlicher Gestaltung für maximale Freude für den Kunden. Dafür setzen wir neuste Technologien wie z.B. 3D-Rapid Prototyping ein und können so auch 3D-Spielfiguren auf Fotos generieren. Continue reading

„Die Zeiten ändern sich aber, und wir wollen mit der Plattform reagieren und jetzt Solarprojekte 2.0 realisieren.“ – Interview mit Peer Piske (crowdEner.gy)

Klaus-Martin Meyer: Herr Dr. Piske, Sie sind einer der Gründer von crowdEner.gy. Könnten Sie sich und Ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Peer Piske: Wir sind seit 2004 in der PV-Branche und gehören im Bereich Projektentwicklung und Projektfinanzierung damit zu den Pionieren. Wir haben zahlreiche der größten Anlagen der Welt entwickelt finanziert, und gebaut. Die Zeiten ändern sich aber, und wir wollen mit der Plattform reagieren und jetzt Solarprojekte 2.0 realisieren. Continue reading

„Das wollten wir bewusst ändern und gehen mit Crowdfunding ganz neue Wege für die Branche.“ – Thomas Steinemann zum Funding für die älteste Uhrenmarke der Schweiz

Klaus-Martin Meyer: Herr Steinemann, Sie haben im Jahr 2010 die PHILIPPE DUBOIS & FILS SA gekauft. Können Sie sich und die Firma bitte kurz vorstellen?

Thomas Steinemann: Ich habe in den letzten 35 Jahren viele Funktionen in der Uhrenindustrie ausgeübt und dabei fast alle entscheidenden Bereiche kennengelernt. Design, Produktentwicklung, Produktion und Vertrieb sind die entscheidenden Schritte im Aufbau eines Unternehmens. Nach etlichen Jahren im Geschäft mit eher modischen Uhren wollte ich etwas Kleines, aber Feines machen – und ich begann zu suchen. Ich wollte mit einer Marke, die meinen Wünschen entspricht, eine Prinzessin wachküssen. Continue reading

Interview mit Petr Nemec zum Crowdfunding von BluePatent

Klaus-Martin Meyer: Petr, Du bist einer der Gründer von BluePatent. Könntest Du dich un BluePatent bitte kurz vorstellen?

Petr Nemec: Ich habe Kommunikationswissenschaften studiert und mich danach erst im Bereich Online-Marketing und Suchmaschinenoptimierung selbstständig gemacht. Seit 2009 arbeite ich mit anderen Gründern am Aufbau der BluePatent GmbH, deren Geschäftsführer ich bin. Wir betreiben eine Internetplattform, über die wir Fragen aus dem Patentbereich an ein globales Experten-Netzwerk auslagern. Gegenstand einer solchen Recherche kann beispielsweise die Frage nach der Gültigkeit eines Patents oder nach dem Wert eines Patentportfolios sein. Professionelle Rechercheure, Wissenschaftler und technische Experten liefern mit ihrer Expertise relevante Dokumente und Informationen. Continue reading

„Als „Community Based Business“ war es für uns wichtig, dass die Gemeinschaft unserer Nutzer bei Front Row Society investieren kann.“ – Interview mit Florian Ellsaesser

Klaus-Martin Meyer: Florian, Du bist einer der Gründer der Front Row Society. Könntest Du dich und Euer Startup bitte kurz vorstellen?

Florian Ellsaesser: Front Row Society (FRS) ist ein Modelabel, das die Modeindustrie revolutioniert. Unser Konzept lautet „Modedemokratie“. Auf unserer Online-Plattform nehmen Künstler aus der ganzen Welt an Designprojekten teil. Unsere Community von über 25.000 Mitgliedern stimmt dann über die schönsten Entwürfe ab. Diese werden von uns als Handtaschen und Schals produziert. Die Künstler erhalten einen Anteil am Umsatz. Ein weiterer Teil vom Umsatz geht an einen guten Zweck. Das besondere für den Kunden ist, dass jedes Accessoire eine einzigartige Geschichte hat und sich so von der „Massenmode“ unterscheidet. Continue reading

„Bei Companisto gibt es keine Mindestinvestitionssumme, so dass wirklich jeder, der möchte und volljährig ist, in vielversprechende Unternehmen investieren kann.“ – Im Gespräch mit Tamo Zwinge

Klaus-Martin Meyer: Herr Zwinge, Sie sind einer der beiden Gründer bei der Companisto GmbH. Können Sie sich und Ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Tamo Zwinge: Mein Name ist Tamo Zwinge, ich bin Rechtsanwalt und zusammen mit David Rhotert Gründer von Companisto. Companisto ist eine Crowdinvesting-Plattform, auf der Startups in der Frühphase und Mikroinvestoren – wir nennen sie Companisten – zusammenfinden. Bei Companisto gibt es keine Mindestinvestitionssumme, so dass wirklich jeder, der möchte und volljährig ist, in vielversprechende Unternehmen investieren kann. Companisto ist Anfang Juni 2012 an den Start gegangen. Seitdem wurden bereits über 245.000,00 Euro durch mehr als 1.000 Companisten investiert. Continue reading

„Nur wer trommelt, wird eine Crowd sammeln, die hörbar ist!“ – Im Gespräch mit Konrad Lauten (Inkubato)

Klaus-Martin Meyer: Konrad, Du bist der Geschäftsführer der Inkubato UG. Könntest Du dich und Inkubato bitte kurz vorstellen?

Konrad Lauten: Mit Inkubato ist es seit 2010 möglich, Projekte vorzufinanzieren, bekannt zu machen und eine Community für zukünftige Projekte aufzubauen.
Ich habe besonders aus dem kulturellen Bereich viele Erfahrungen für Projektentwicklungen und Finanzierungen in Gruppen gemacht. Als das Web soweit war, die technischen Voraussetzungen für eine Umsetzung der bisher manuell gesammelten Projekt und Beträge zu bieten, habe ich mit einem Partner Inkubato entwickelt und online gestellt. Continue reading

Crowdfunding History – Alles schon einmal da gewesen?

Auch in früheren Zeiten hat es bereits Phänomene gegeben, wo eine Crowd Geld für eine Projekt- oder Firmenfinazierung gesammelt hat. Ein Beispiel ist die Zeppelinspende des deutschen Volkes, auch bekannt als Nationalspende oder das Wunder von Echterdingen.

Dieses „Crowdfunding“ geht zurück auf die Havarie des Luftschiffs LZ 4 am 5. August 1908 in Echterdingen nahe Stuttgart. Während der am 4. August von Graf von Zeppelin begonnenen 24-Stunden-Fahrt (Friedrichshafen – Mainz – Friedrichshafen) widerfuhr dem Zeppelin am 5. August ein Motorschaden, so dass der Luffahrt-Pionier zur Notlandung gezwungen war. Continue reading